Projektträger: Zimt – Stadtgemeinde Braunau am Inn
Projektlaufzeit: März 2024 bis Februar 2027
Projekttyp: Maßnahmen zu Querschnittsthemen (Chancengleichheit, Gleichstellung Frauen und Männer, Digitalisierung, Bildung, demografischer Wandel, Klima, Kultur 80 %
Aktionsfeld: Stärkung der für das Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen
Projektbeschreibung: In Braunau und Umgebung gibt es zahlreiche Mütter mit Kleinkindern (0-6 Jahre), die keinen regulären Deutschkurs (bei VHS oder BFI) besuchen können. Hauptgrund ist die fehlende Kinderbetreuung, kein Krabbelstuben- oder Kindergartenplatz oder familiäres Netzwerk, die auf die Kinder aufpassen können, während die Frauen einen Deutschkurs besuchen wollen.
Projektziele: Allen Müttern, die aufgrund der aktuellen Förderrichtlinien oder wenigen Kursangeboten keine Kurse machen können, einen Deutschkurs zu ermöglichen.
Geplante Maßnahmen: Das ZIMT wird Deutschkurse mit Kinderbetreuung für Mütter anbieten. Der Verein Tagesmütter Innviertel übernimmt die Kinderbetreuung für max. 10 Kinder (2 Tagesmütter).
Aktionsfeld: Festigung oder nachhaltige Weiterentwicklung Natur & Kultur
Projektbeschreibung: Der Erhalt und die Förderung der Biodiversität sind wichtige Bestandteile des Nachhaltigkeitsbekenntnisses der AMAG-Gruppe. Das Grünflächenmanagement auf dem Betriebsgelände und die Bewirtschaftung des eigenen Waldes (180 ha) stehen hier im Vordergrund.
Projektziele: Erfüllen eines Bildungsauftrages, Schaffen von Bildungsangeboten, Schaffen von Begegnung-, Erholung- und Freizeitraum, Beitrag zu Strategien zu den Themen: Biodiversität, Wald und Nachhaltigkeit
Geplante Maßnahmen: Mehrere Schautafeln/Infovitrinen mit bedruckten Alu-Tafeln. Schraubfundamente an 16 festgelegten Stationen, Treppe samt Beleuchtung zu einer Aussichtskanzel, Tische, Sitzbänke sowie Abfalleimer verteilt auf der Waldlehrpfadstrecke, Trinkbrunnen. Für Bildungszwecke ist die Erarbeitung eines Wald Quiz abrufbar über QR-Code geplant. Ebenso die Erstellung von gedrucktem bzw. digitalem Lehrmaterial.
Projektbeschreibung: Das Zinngießerhaus Mattighofen ist das Vereinsheim der Bürgergarde Mattighofen. Die Erneuerung des Gebäudes ist dringend erforderlich, um die bauliche Substanz zu erhalten.
Projektziele: Es ist das Ziel die bauliche Substanz des historischen Gebäudes zu erhalten und durch ein Bürgergardemuseum und das bestehende Zinngießermuseum der Bevölkerung die Geschichte unserer Stadtgemeinde Mattighofen näher zu bringen.
Geplante Maßnahmen: Umfangreiche Erneuerungsarbeiten, wie Dach, Fenster, Elektro, Heizung, Sanitär uvm.; Erneuerung des Zinngießermuseums und der Waffenkammer; Erweiterung um ein Museum für die Geschichte der Bürgergarde
Landesrat Stefan Kaineder hat uns gestern Abend den Preis im Stift Reichersberg übergeben! Aus 201 Einsendungen wurden pro Bezirk 4 Gewinner ermittelt. Es freut uns sehr, dass auch ein weiteres LEADER-Projekt – der Biodiversitäts-Lehrpfad am Kirchberger Gaisberg ausgezeichnet wurde.
„dahoam aufblian“ im besten Sinne!
Es motiviert uns und bestätigt uns für unsere Arbeit und wir freuen uns schon auf Folgeprojekte, die uns und unserer Umwelt gut tun!
Auf Einladung der Regionen-Landesrätin Michaela Langer-Weniger trafen sich am Freitag, 15. November 2024 die Obleute und Geschäftsführungen der 20 oberösterreichischen LEADER-Regionen. Erstmals fand das jährliche Treffen im Innviertel statt, die Energy World Hargassner Heiztechnik in Weng im Innkreis bot den Rahmen für einen inspirierenden Austausch zu Vorzeigeprojekten und grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Gastgeber waren die drei Innviertler LEADER-Regionen Sauwald-Pramtal, Mitten im Innviertel und Oberinnviertel-Mattigtal.Foto: Land OÖ, Margot Haag
Die Vorstellung zahlreicher innovativer LEADER-Projekte sowie der Blick über den Inn mit dem Austausch der bayerischen Nachbarn begeisterte die Besucherinnen und Besucher. Sascha Schnürer Abgeordneter zum bayerischen Landtag und verantwortlich für mehrere LEADER-Regionen in Bayern, berichtete dazu eindrucksvoll über die LEADER-Aktivitäten im Passauer Land. Vorträge von Vertretern des Landes Oberösterreichs, Berichte aus den LEADER-Büros und ein spannendes Interview quer durch das Publikum rundeten die gelungene Veranstaltung ab.
„LEADER ist eine Erfolgsgeschichte und hat absoluten Vorzeigecharakter bei der Förderung und Entwicklung ländlicher Regionen“, betonte Regionen-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung stand die hervorragende Zusammenarbeit der drei Innviertler LEADER-Regionen Oberinnviertel-Mattigtal, Sauwald-Pramtal und Mitten im Innviertel. „Wir setzen seit vielen Jahren erfolgreiche Projekte und Kooperationen um – die Palette reicht von landwirtschaftlichen Vorzeigebeispielen bis zu neuen Impulsen im Kultur- oder Sozialbereich. Besonders stolz sind wir auf die Projektträgerinnen und Projektträger, die sich für das Innviertel engagieren und oft mehr machen, als sie eigentlich müssten“, meint Geschäftsführer Mag. Johannes Karrer vom Regionsverband Sauwald-Pramtal.
In den Pausen gab es die Gelegenheit, einige LEADER-Vorzeigeprojekte aus dem Innviertel näher kennenzulernen. Auf Marktständen boten die Projektträger von Wie’s Innviertel schmeckt, Kultur im Innviertel, Bodenkoffer und Biodiversität für Groß und Klein eine Plattform intensiven und interessanten Austausch. Auch die Verkostung regionaler Produkte mit Köstlichkeiten von „Wie ’s Innviertel schmeckt“ begeisterte alle Anwesenden.
Eine erfolgreiche Veranstaltung mit vielen spannenden Themen, die auch aufzeigte, wie effektiv und gut die Zusammenarbeit der oberösterreichischen LEADER-Regionen funktioniert. Das Innviertel präsentierte sich einmal mehr als Vorzeigebeispiel für gelebte Regionalentwicklung und wurde seinem Ruf als dynamische und zukunftsorientierte Region gerecht.
Neue Periode, neue Herausforderungen Für die neue Förderperiode 2023–2027 stehen Oberösterreichs LEADER-Regionen knapp 41 Millionen Euro zur Verfügung. Im Fokus stehen dabei die Steigerung der regionalen Wertschöpfung, die Förderung von Innovation und die nachhaltige Weiterentwicklung des ländlichen Raums. Mit einem Budget von 210 Millionen Euro österreichweit und einer klaren Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Innovation wird LEADER auch künftig entscheidend zur Entwicklung der ländlichen Regionen beitragen.
Erfolgsgeschichte LEADER Seit dem EU-Beitritt hat sich LEADER als Modell der Regionalentwicklung etabliert und bewährt. In der vergangenen Programmperiode 2014-2023 wurden 1.600 Projekte in Oberösterreichs 20 LEADER-Regionen umgesetzt. Damit entstand eine Investitionssumme von 105 Millionen Euro in die regionale Wirtschaft. LEADER feiert im nächsten Jahr sein 30-jähriges Bestehen in Österreich.
LEADER: „KunstStückWerk“ feiert Kunst & Kultur im Innviertel
INNVIERTEL / RIED IM INNKREIS. „KunstStückWerk“ ist der Titel einer soeben erschienenen Broschüre, entstanden im Zuge des Projekts „Kunst und Kultur im Innviertel“. Der Titel ist zugleich Programm: Das Druckwerk gibt einen Überblick über die rege Kunst- und Kulturszene im Innviertel, versteht sich angesichts der vielen Vereine, Institutionen und Künstlerkollektive aber vor allem als Lockmittel.
„Wir wollten möglichst vielen Kunst- und Kulturschaffenden eine Bühne bieten und haben uns daher für einen eher unkonventionellen Zugang entschieden“, sagt Helene Anna Musik, eine der beiden Projektkoordinatorinnen. Die Broschüre ist nicht auf Genres wie Musik, bildende Kunst oder Theater aufgebaut, sondern reiht – ähnlich einem Panini-Album – kunterbunt Bild an Bild. Gemeinsam mit kurzen, prägnanten Texten sollen die Bilder Lust auf mehr machen. Lust auf Theater-, Museums- und Atelierbesuche, auf Konzerte und Ausstellungen, auf Festivals und Kulturinitiativen.
Vorgestellt wurde die Broschüre Anfang September beim „Kunst-und-Kultur-Fest“ auf der Burg Obernberg. Hier wurde ebenfalls der Vielfalt Raum geboten, unter anderem mit einer kontrastreich bestückten Ausstellung bildender Künstler, mit Figurentheater, Operettenmelodien und einem virtuosen A-Capella-Konzert von der Gesangskapelle Hermann.
Die Broschüre „KunstStückwerk“ ist kostenlos hier erhältlich:
In diesem LEADER-Projekt geht es um die bessere Sichtbarkeit der kulturellen Vielfalt im Innviertel, aber auch darum, dass sich die Akteurinnen und Akteure untereinander enger vernetzen. Dazu wurden ein kurzweiliger Podcast mit Kulturschaffenden aufgenommen (abzurufen auf Youtube oder unter innviertel.at/podcast) sowie ein gemeinsamer Internetauftritt und die Broschüre „KunstStückWerk“ initiiert.
Blumenwiesen-Exkursion in Braunau, Mattighofen, Kirchberg und Lengau
Bei traumhaftem Wetter haben wir am vergangenen Samstag neu angelegte Blühflächen in der Region erkundet!
Franz Hönegger begeisterte wieder einmal mit spannenden Tipps zu Bodenvorbereitung, Saatgutauswahl und Pflege. Gemeinsam mit Insektenexperte Johann Schied wurden Insekten gefangen und unter die Lupe genommen.
Ein großes Dankeschön an alle TeilnehmerInnen und ein besonderes Dankeschön für die wertvollen fachlichen Inputs, vor allem an Gabriele Lindner vom Bauhof der Stadtgemeinde Mattighofen, Christina Fink, Gerhard Moser und Kurt Burgstaller – wir haben viel gelernt und entdeckt!
Das Feedback der TeilnehmerInnen war einheitlich: „Vielen Dank an Dahoam aufblian im Oberinnviertel-Mattigtal – Leader & KEM für diesen wunderbaren Tag. So viele Denkanstöße und so viele besondere Menschen an einem einzigen Tag.“
Wir freuen uns, dass durch das Projekt ein Netzwerk entstanden ist, dass sich dafür einsetzt die Biodiversität in unserer Region weiterhin zu stärken!
Der „Dahoam aufblian Scheck“ in der Höhe von € 684,– geht an 4 Direktvermarkter-Familien aus Neukirchen, die das erste Mal ein gemeinsames Fest „Genuss am Hof“ veranstaltet haben, um ihre Produkte bekannt zu machen. Wir gratulieren MeinSchweinderl.at, Biohof Schnellberger, Solawi Rittersberg und Rindfleisch Sporrer zu dieser gelungenen Veranstaltung!
Ein großARTiges Fest war es gestern auf der Burg Obernberg!
Eine laue Sommernacht, engagierte Künstler und tolle Musik – das war ein gelungener Start für die erste innviertelweite Kunst & Kultur-Veranstaltung.
Die beiden Projektleiterinnen Helene Musik und Lisa Eidenhammer präsentierten mit Stolz die neue Broschüre „Kunst Stück Werk“ worin bereits 101 Kunst- und Kulturschaffende aus dem Innviertel vorgestellt werden.
Wie sieht es am Rande unserer Atmosphäre aus? Welche Bedingungen herrschen dort oben? Können Lebewesen solche Extrembedingungen überleben? Was ist die Ozonschicht? Ist die Erde wirklich rund?
Diese und weitere Fragen versuchten die Schülerinnen und Schüler beim Projekt Stratosphäre zu beantworten.
Im Rahmen einer MINT-Talentförderung wurde eine Sonde konstruiert, Experimente entworfen und diese mit Hilfe eines Heliumballons in die Stratosphäre, bis auf beinahe 36000m Höhe gebracht.
Eine Kamera an Bord der Sonde zeichnete den Flug auf und gewährte faszinierende Blicke auf die Erde.
Die Versuche im Detail:
Heuaufguss: Übergießt man Heu mit etwas Wasser (z.B aus einem Teich) und lässt dieses einige Tage stehen, ist das der perfekte Nährboden für zahlreiche Mikroorganismen, wie Pantoffeltierchen oder Rädertierchen.
Nachdem wir im Mikroskop die Mikroorganismen beobachten konnten, stellte sich die Frage, ob diese auch die extremen Bedingungen (Kälte, UV-Einstrahlung etc.) der Stratosphäre überleben könnten. Eine Probe wurde abgefüllt und an der Sonde befestigt.
Bärtierchen: Bärtierchen sind Mikroorganismen, die unter anderem in Moos zu finden sind. Sie sind dafür bekannt, auch unter sehr widrigen Bedingungen überleben zu können. Auch die Bärtierchen wurden unter dem Mikroskop gesucht, in ein Probenröhrchen abgefüllt und an der Sonde angebracht.
Chlorophylllösung: In etwa 15 km Höhe befindet sich die Ozonschicht. Das Ozon greift den grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll an und zersetzt diesen. Um nachzuweisen, dass die Ozonschicht noch intakt ist, extrahierten wir Chlorophyll aus Spinat und schickten die Lösung mit unserer Sonde hinauf. Sollte die Ozonschicht vorhanden sein, würde sich die grüne Lösung farblich stark verändern.
Kressesamen: Pflanzensamen sind oft sehr widerstandsfähig und können extreme Bedingungen überdauern. Wir schickten einige Kressesamen in die Stratosphäre, um später zu überprüfen, ob sie immer noch keimen würden.
Nachdem der Start wetterbedingt verschoben werden musste, zitterten die SchülerInnen zunächst um den Erfolg der Mission, da sich das Zeitfenster für den Start zu schließen begann. Am 22. April konnte schließlich eine kurze Schönwetterphase genutzt werden, um den Start durchzuführen.
Direkt nach dem Start machten sich die Bergungsteams auf den Weg, um der Sonde zu folgen und sie zu bergen, sobald sie mittels Fallschirm wieder den Erdboden erreicht hatte. Das GPS Signal lotste sie schließlich zu einem Feldweg nahe Rohrbach, wo die Sonde in einem Baum hängend entdeckt wurde.
Alle Experimente verliefen wie erwartet. Im Heuaufguss waren keine lebenden Mikroorganismen mehr zu finden. Die Bärtierchen hingegen waren immer noch putzmunter und die Farbe der Chlorophylllösung hatte von giftgrün auf braun gewechselt. Ob die Kressesamen immer noch keimfähig sind, wird in den nächsten Wochen überprüft.
Die Videoaufnahmen zeigten nicht nur die Erdkrümmung und die Atmosphäre, sondern lieferten auch atemberaubende Eindrücke unseres Planeten aus 36km Höhe.
Das war unsere diesjährige Vollversammlung vom Verein Zukunft Oberinnviertel-Mattigtal und Klimazukunft Oberinnviertel-Mattigtal!
Danke an alle 100 Gäste, danke an die Landjugend Neukirchen für die hervorragende Verpflegung, Danke an HR DI Wolfgang Löberbauer für den Besuch aus Linz, Danke an Obmann Bgm. Albert Troppmair und Danke an Mag. Gert Smetanig, der als Magic Priest für staundende Gesichter gesorgt hat. Es freut uns, dass wir es jedes Jahr schaffen, regionalen Künstlern eine Bühne zu bieten, damit viele Leute auf sie aufmerksam werden und unsere Vollversammlung zu einer Veranstaltung wird, zu der man gerne jedes Jahr wiederkommt!
Hier geht’s zum aktuellen Jahresbericht (der auf das abgelaufende Jahr 2023 zurückblickt):
Brauchtum und die Erhaltung historischer Werte ist wichtig für unsere Region. LEADER Oberinnviertel-Mattigtal ist stolz die Initiativen des Georgiritt-Vereins Burgkirchen für ihre im nächsten Jahr anstehende 100-Jahr-Feier unterstützen zu dürfen. Die Vorbereitungen sind bereits voll angelaufen und die Verantwortlichen freuen sich schon jetzt über Zusagen von Gespannen für nächstes Jahr!
Es freut uns, dass Florian Reitsammer soeben den „dahoam aufblian Scheck“ in der Höhe von 2.000,00 Euro an Andrea Eckerstorfer überreichen konnte. Damit unterstützt die LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal die Bierregion Innviertel bei ihren Marketingaktivitäten im Jahr 2024.
In St. Georgen a.F. Dahoam in St. Georgen wurde die ehemalige Stockschützenhütte als neuer Treffpunkt für die Vereine adaptiert. Obmann Albert Troppmair und Geschäftsführer Florian Reitsammer überreichten das LEADER-Förderschild an die engagierten VerterterInnen aus den St. Georgener Vereinen.
Wir freuen uns mit einer LEADER-Förderung zur Wiederbelebung der Dorfgemeinschaft beitragen zu können!
Die Landjugend Neukirchen hat mit dem Projekt „Mitanond oid werden“ eine Broschüre mit umfassenden Informationen in Bezug auf Pflege und Betreuung von Angehörigen erstellt. Es wurde aber nicht nur eine Broschüre erstellt, es werden auch verschiedene Veranstaltungen wie das heutige Benefizkonzert der Ortsmusikkapelle Neukirchen/E.und der TM Neukirchen an der Enknach und organisiert, in denen wir uns generationenübergreifend austauschen können.
Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns bei unseren Mitgliedsgemeinden für die gute Zusammenarbeit und auch dafür, dass sie die Mitgliedsbeiträge aufbringen, damit wir solch hervorragende Projekte unkompliziert unterstützen können.
Wir gratulieren der LJ Neukirchen an der Enknach zu dem Projekt und freuen uns, wenn die Landjugenden der Landjugend Bezirk Braunau immer wieder Projekte einreichen, damit wir ganz nach unserem Motto bei uns „dahoam aufblian“ können.
Das Projekt geht in die nächste Runde – auch heuer gibt es wieder Schulungen!
Termine: 18. April 2024 & 27. Juni 2024, 08.00 – 15.30 Uhr, Schloss Ranshofen (Kostenloser Workshop inkl. Unterlagen)
ACHTUNG -der TERMIN wird witterungsbedingt um eine Woche verschoben!!! – neuer Termin ist der 25. April 2024!
Ab sofort nehmen wir Ihre Anmeldungen entgegen:
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Hier können Sie ein paar Eindrücke aus dem Jahr 2023 sammeln:
Sonnenschein, Blütenpracht und geballtes Blumenwissen! Bei unserem letzten Workshop in der „Biodiversität für Groß und Klein“-Reihe konnten wir, die im Frühjahr angelegte Blumenwiese, in voller Blütenpracht bewundern.
Der Vormittag verging wie im Flug, mit reichlich Informationen und guter Laune. Ein herzlicher Dank geht wieder mal an Franz Hönegger, der uns erneut mit seinem Fachwissen begeisterte und alle Fragen zur Pflege der Blumenwiesen auf gewohnt eindrucksvolle Art und Weise beantwortete.
Wir freuen uns auf viele neue Blumenwiesen im nächsten Jahr und dass wir dieses Projekt mit Mitteln aus dem LEADER-Fördertopf realisieren konnten.
Wir laden alle Interessierten sehr herzlich zum „Grenzüberschreitenden Bodentag“ am 11. April 2024 von 09.00 bis 16.00 Uhr nach Simbach und Braunau ein.
Der Theorieteil am Vormittag findet im Lokschuppen in Simbacham Inn statt und beschäftigt sich mit der Bodenbeurteilung in 10 Schritten unter zu Hilfenahme des Bodenkoffers.
Dabei werden 3 neue Stationen und der Vanhoof-Profilspaten vorgestellt.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen, zu dem du herzlich eingeladen bist, beginnt um 14.00 Uhr der Praxisteil am Feld von Georg Hofstätter in Braunau am Inn.
Genauere Details sind im beilegenden Programm beschrieben.
Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmer:innen gratis und wird von INTERREG-Bayern-Österreich kofinanziert.
(Ein Projekt des Landkreises Rottal-Inn und der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal, mit freundlicher Unterstützung
der Landwirtschaftskammer Braunau und dem Bayerischen Bauernverband Kreisverband Rottal-Inn)
Die Uhr tickt. Und die Folgen der Klimakrise betreffen uns alle.
Mit dem grenzüberschreitenden INTERREG-Projekt laden wir alle am 15. März 2024 in den Rathaussaal der Stadt Braunau ein, um an der Auftaktveranstaltung teilzunehmen!
Wie schaffen wir es, die Kurve doch noch zu kratzen?
Wo setzen wir an?
Gelingt es uns, andere mit an Bord zu holen?
Das Klimabündnis hat ein einzigartiges Spielerlebnis entwickelt: die Klima-Escapebox. Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Die Spielenden müssen einen Weg aus der Klimakrise finden. Der Weg dorthin ist mit kniffligen Rätseln, versteckten Botschaften, Geheimfächern und überraschenden Wendungen gepflastert. Die Klima-Escapebox macht die komplexen Themen Klimawandelanpassung, Klimagerechtigkeit und Klima-Kommunikation auf eine ganz neue Art begreifbar. Das Spielerlebnis fesselt die Teilnehmenden und rüttelt sie wach. Es zeigt Wege aus der Krise und motiviert, sich einerseits noch mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen und andererseits selbst aktiv zu werden. Und am Ende gibt es sogar etwas zu gewinnen.
Zielgruppe: Erwachsene
Dauer Workshop in Gemeinden/Organisationen: ca. 1 Stunde + 1/2 Stunde Reflexion (je nach Absprache)
Kosten: Workshop für Organisationen, Betriebe, Vereine: € 500 zzgl. Fahrtkosten
Natur- und Kulturlandschaft nachhaltig bewirtschaften und naturverträglich erlebbar machen bildet eine der drei Säulen der EUREGIO Grenzraumstrategie 21-27. Mit EscapeClimateChange bekommen rund 130 kommunale Vertreter:innen aus Bevölkerung und Politik aus geschätzt 15-20 bayrisch/innviertlerischen Kommunen in grenzüberschreitenden Workshops und Veranstaltungen einerseits faktenorientiert und andererseits mittels des kreativ methodischen Elements der KlimaEscapeBox den aktuellen Wissensstand zum Klimawandel, Klimaschutz und Klimawandelanpassung vermittelt und werden so für mehr Umweltbewusstsein und Natur- und Ressourcenschutz (Biodiversität, Boden, Wasser,…) sensibilisiert.
Es handelt sich dabei um öffentlichkeitswirksame Ausbildungsformate für regionale und lokale Vertreter:innen, denen grundsätzlich eine wichtige Funktion als Multiplikator:innen hin zu örtlichen Pädagog:innen, lokalen Betrieben, Bürger:innen etc. in ihrer Kommune zukommt. Außerdem können interessierte Bürger:innen teilnehmen und aktiv in das Geschehen mit eingebunden werden. Diese Vermittlung soll die Dringlichkeit für Maßnahmen erneut verdeutlichen und anregen, sich zu regionalen und lokalen Umsetzungen auszutauschen und zusammen zu arbeiten.
Beim kreativen Spielerlebnis mit der EscapeBox kann die Lösung des Klimawandels nur gemeinsam (grenzüberschreitend) gelingen. Dieser Grundsatz muss später in der Projektumsetzung von den teilnehmenden Multiplikator:innen praktisch angewandt werden, da viele Maßnahmen nur durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit gelingen. Außerdem sind sich die Problemstellungen in den bayrischen und innviertlerischen Gemeinden ähnlich und können aufgrund des Grenzraums nur gemeinsam gelöst werden (Stichwort Biodiversität, Boden, Wasser…).
Ziel ist es daher, mit den 6 geplanten Veranstaltungen (1x halbtägige Auftaktveranstaltung für größere Gruppe, 5x Halbtagesworkshops in den Gemeinden à ca. 20 TN) die Erstellung lokaler/regionaler Natur- und Ressourcenschutzstrategien und Umsetzungspläne anzuregen. Nach der Projektlaufzeit steht die KlimaEscapeBox weiteren Kommunen der ARGE EUREGIO zur Verfügung und kann dafür beim Klimabündnis Oberösterreich ausgeliehen werden.
Die letzte Sitzung im Jahr hat nicht nur ein weiteres LEADER-Projekt auf Schiene gebracht – sie war auch als Mind-Opener der besonderen Weise gedacht. Die Künstlerin Sabine Nessling hat uns mit der Methode „Neurodings“ in die Welt der Kreativität entführt, um aus hinderlichen Gedankenmustern und Blockaden auszubrechen! Und jede/r ist stolz und mit neuer Motivation nach Hause gegangen! Hier geht’s zur Galerie!
ARGE EUREGIO lädt mit den LEADER-Regionen Mitten im Innviertel und Oberinnviertel-Mattigtal zu den Kunstausstellungen am Unteren Inn ein!
Grenzüberschreitende Verbundausstellung im Raum von Passau über LKR Rottal-Inn und Altötting (bay. Seite) und LEADER-Regionen Mitten im Innviertel und Oberinnviertel-Mattigtal in Österreich
Ausstellungszeitraum: Voraussichtlich bis 2025
Die Ausstellung wird über das Interreg-Programm gefördert
Der Untere Inn bildet erst seit knapp 250 Jahren die Staatsgrenze zwischen Österreich und Bayern. Der ehemals gemeinsame Kulturraum, ist aber in zahlreichen Werken der bildenden Kunst, von der Baukultur bis hin zu Plastik und Malerei überall gegenwärtig. Im aktuellen Kunstgeschehen müssen die Gemeinsamkeiten erst wieder in das Bewusstsein gerufen werden. Künstler und Künstlerinnen sind oft nur in ihren eigenen Heimatregionen, in einem Bezirk oder Landkreis präsent und vernetzt. Auch die Programme von Museen und Ausstellungshäusern werden nur eingeschränkt auf der jeweils anderen Flussseite wahrgenommen. Das Vorhaben „VerbINNdungen“ knüpft an die alten Beziehungen zwischen den einst gemeinsam zum Kurfürstentum Bayern gehörenden Landstriche an, bei der der Fluss Inn weniger als trennend, denn als verbindend wahrgenommen wurde: Der Inn verbindet. Vorgesehen ist die Projektierung einer gemeinsamen dezentralen Ausstellung unter dem (Arbeits-) Titel „VerbINNdungen“. Mithilfe Kuratorin und Projektentwicklerin werden insgesamt bis zu 15 thematisch aufeinander bezogene, nacheinander oder parallel stattfindende Ausstellungen zur bildenden Kunst im Gebiet der fünf Projektpartner geplant. In Einzelgesprächen mit den Betreibern potenzieller Ausstellungsorte, die von den Projektpartnern vorgegeben werden, trifft die beauftragte Person eine Auswahl, die deren jeweiligen Schwerpunkten gerecht werden und unter einer gemeinsamen Thematik zusammengeführt werden können. In einem halbtägigen Workshop vernetzen sich die potenziellen Ausstellungsorte miteinander, beraten Gesamt- und Einzelthemen, die notwendigen Erfordernisse zur Durchführung einschließlich des Marketings. Die Projektentwicklerin führt dies zu einem Gesamtkonzept zusammen, das Gesamtthema, Einzelausstellung, Programmablauf und zu erwartende Kosten vollumfänglich beschreibt. Das ausgearbeitete Konzept soll bis zum 31. Januar 2024 vorliegen. Es bildet die Grundlage für die Durchführung der Veranstaltungen in den Jahren 2025/2026.
Projektlaufzeit: 1.10.2023 – 31.1.2024
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer