Alle Beiträge von Ulli

Energiewende OIM

Die beiden KEM-Regionen „Mattigtal“ sowie „Oberinnviertel“ werden erst in den nächsten Monaten aktiv ihre Arbeit zur Unterstützung der Gemeinden aufnehmen können. Um diese zeitliche Lücke zu schließen, aber auch aufgrund der aktuellen  Herausforderungen, wurde das Projekts mit dem Namen „Energiewende Oberinnviertel-Mattigtal“ gestartet.

Unsere Mitgliedsgemeinden senden die Checkliste “Energiesparen im Haushalt” gemeinsam mit der Gemeindezeitung aus. In der Gemeindezeitung wird auch eine Erklärung samt Energie-Fragebogen zu finden sein.

Den Fragebogen kann man auch online ausfüllen – hier ist der Link:

https://www.umfrageonline.com/c/Energiecheck

Durch die unterschiedlichen Erscheinungstermine der Gemeindezeitungen wird der Fragebogen bis zum Sommer 2023 aktiv sein und alle GemeindebürgerInnen haben bis dahin die Möglichkeit, sich an der Umfrage zu beteiligen.

LEADER-Strategie in Linz präsentiert

Mitte September waren wir in Linz, um unsere neue Lokale Entwicklungsstrategie 2023 bis 2027 vor einem Auswahlgremium bestehend aus Vertretern der LVL und dem Bundesministerium zu präsentieren. Obmann-Stv. Fritz Schwarzenhofer, Ulrike Kappacher und Florian Reitsammer präsentierten die neue Ausrichtung für unsere LEADER-Region. Eine schriftliche Rückmeldung wird in den nächsten Wochen erfolgen.

Berufsausbildung im DIALOG

Mit der Lehre zur Karriere

Wer nach Ende der Pflichtschule über die Möglichkeiten, die für die Zukunft offenstehen, gut Bescheid weiß, trifft in der Regel eine gute Schul- bzw. Berufswahl.

Angebote am Übergang von der Pflichtschule in eine weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung gibt es genügend. Sie reichen von Überblicken über weiterführende Schulen und deren Anforderungsprofile sowie Lehrberufen und Karrierechancen, Kompetenzanalysen, umfassenden Informationen zur Schul- oder Berufswahl im Internet, Berufsorientierung in den Schulen, Schnuppertagen in Betrieben bis hin zu professioneller Beratung und Begleitung durch Experten/-innen des AMS und der Sozialpartner. Sich in dieser Flut zurecht zu finden, ist oft nicht leicht. Schon gar nicht für jene, für die all diese Angebote gemacht sind.

Mit dem Projekt „Berufsausbildung in DIALOG“ wollen die Projektpartnerinnen und Projektpartner – Vertreterinnen und Vertreter des Leader-Vereins Oberinnviertel-Mattigtal und des Ausbildungszentrums Braunau (ABZ)), Vertreterinnen und Vertreter der PTS Braunau, der MS Braunau, der Stadtgemeinde Braunau (ZIMT), von AMS, WKO und AKOÖ, der Politik, Jugendcoaches und Privatpersonen – mit einer Broschüre mehr Transparenz im Angebotsdschungel schaffen. In DIALOGEN über die Berufsausbildung in der Region wird gemeinsam Wissen aufgebaut und ausgelotet, warum viele der tollen Angebote bei den Jugendlichen und deren Eltern nicht ankommen und was verbessert werden kann. Außerdem soll ein Role-Model-Pool entstehen, in dem junge Menschen aus der Region ihre Karrierewege aufzeigen und dadurch Jugendliche in der Berufsorientierung unterstützen und sie motivieren, ähnliche Schul- und Berufswege einzuschlagen.

„Kommunale Intelligenz zu entfalten heißt nichts weniger, als gemeinsam über sich hinauszuwachsen.“[

Mehr dazu finden Sie in der Projektbeschreibung (PDF Projektbeschreibung und PDF Pressetext Überblick Projekt)

Projektbeschreibung

Pressetext

1. Treffen: Berufsausbildung im DIALOG am 28. September 2022 im Techno-Z, Braunau

Resümee vom 28.09.2022 – hier zum Download


2. Treffen: Berufsausbildung im DIALOG am 2. November 2022 im Techno-Z, Braunau

Resümee vom 2.11.2022 – hier zum Download

Eröffnung Bürgerhaus St. Radegund

Der ganze Ort war auf den Beinen als im Juli in St. Radegund das neue Begegnungszentrum eröffnet wurde.
Landesrätin Michaela Langer-Weninger, LEADER-Obmann Ferdinand Tiefnig und LEADER-Geschäftsführer Florian Reitsammer waren sich einig, dass für dieses Projekt die Fördergelder von LEADER Oberinnviertel-Mattigtal gut eingesetzt sind.
Nun gibt es in St. Radegund wieder ein neues Gebäude für Vereine, Chor und Theatergruppen.

Art of Hosting

…oder die Kunst des Gastgebens! Mitte September hatten alle LEADER-Regionen aus Österreich die Möglichkeit an diesem 3-tägigen Workshop teilzunehmen. 8 Prozessberater von verschiedenen Agenturen haben uns in 3 Tagen 21 verschiedene Methoden zur Workshopgestaltung aufgezeigt. Von der motivierenden Begrüßung über die richtige Workshopform bis hin zur gelungenen Zusammenfassung und Verabschiedung konnten wir alle Methoden selbst ausprobieren und gute Inputs für zu Hause mitnehmen.

DANKE Gerhard Herlbauer

5 Jahre Gastgeber bei der MoAK

Ohne Gerhard wäre das nicht möglich gewesen. Seit 5 Jahren hat Gerhard Herlbauer die Montagsakademiker:innen betreut. Wenn nicht gerade Corona dazwischen kam, fand die live-Übertragung aus der UNI Graz 5-7 x pro Semester im Techno-Z Braunau statt.

Dafür war eigens ein Raum mit den notwendigen technischen Ausstattung reserviert, wo sich die interessierten Einwohner:innen aus der Region Oberinnviertel-Mattigtal trafen, um gemeinsam an den Vorlesungen aus der UNI Graz teilzunehmen.

Jedes Semester war einem Thema gewidmet und die Professor:innen wurden gezielt ausgewählt, um komplexe Themen dem breiten Publikum näher zu bringen. Als vor 7 Jahren die Möglichkeit gestartet wurde, UNI-Vorlesungen auf’s Land zu bringen, war der Aufwand groß, die notwendigen technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Die Stadt Braunau, das Techno-Z Braunau und die LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal haben zusammen den Mitgliedsbeitrag aufgebracht und Gerhard Herlbauer hat die Abende als Gastgeber und Fragensteller betreut. Nun gibt es für Gerhard neue Aufgaben und er verabschiedet sich als Gastgeber der MoAk.

Wir bedanken uns nochmals für die vielen ehrenamtlichen Stunden und wünschen alles Gute!

Das Team von Techno-Z und LEADER Oberinnviertel-Mattigtal

Ein Bodenkoffer für El Salvador

Lisa Menghin – eine Absolventin der Landwirtschaftsschule Ursprung geht auf ein soziales Jahr nach El Salvador – mit im Gepäck hat sie den Bodenkoffer. Es freut uns, dass wir ihr einen Bodenkoffer schenken dürfen – denn sie wird gemeinsam mit den dort ansässigen Landwirten die Bodenbeurteilungen vornehmen.
Das Anleitungsheft, wird bis zu ihrer Abreise auf Spanisch übersetzt. 
Hans Eder von Intersol organisiert den Schüleraustausch und trägt mit seiner Organisation www.intersol.at zur Hilfe zur Selbsthilfe in Lateinamerikanischen Ländern bei.

v.l.n.r. Dr. Hans Eder, Prof. Theresia Kaiser-Schaffer, Lisa Menghin, Sophia Krausz, BR Ferdinand Tiefnig,
DI Dr. Erwin Gierzinger, Dipl.-Päd. Ulrike Kappacher

Wildblumen-Schulung

im Rahmen des LEADER-Projektes „Bewusstseinsbildung Biodiversität“ finden kostenlose Schulungen zur Anlage und Pflege von Blühflächen und Wildblumenwiesen für Gemeindebauhofmitarbeiter:innen und interessierte Gemeindebürger:innen statt.
Es wird aufgezeigt, wie wichtig es in heutiger Zeit ist, für unsere heimische Pflanzen- und Tierwelt und nicht zuletzt für uns Menschen, naturnahe Flächen zu schaffen.
Der Gärtnermeister Franz Hönegger wird den Wert von Blühflächen und Wildblumenwiesen sowie deren Beitrag zur Biodiversität aufzeigen.

Hier geht’s zum Flyer: https://dahoamaufblian.at/wp-content/uploads/2022/05/Flyer_LEADER-Projekt_Bluehflaechen_Bauhof.pdf

Der Workshop startete am 12. Mai 2022 und ist inklusive Unterlagen kostenlos – er beinhaltet auch Folgetermine.

Es ist eine Anmeldung unter oder 0664/15 34 334

Bogensport in Hochburg/Ach

Bewegung in der Natur, Sport und Konzentration – beim Bogenschießen trainiert man nicht nur die Kondition des Körpers sondern auch die des Geistes.
Ein einzigartiger Bogensport-Parcours entsteht gerade in Hochburg-Ach.
Markus Radauer und sein Team wollen mit Ferienbeginn ihr Bogensportzentrum eröffnen, wo man regelmäßig trainieren kann, Gasttrainer vor Ort sind und sich auch beim Axtwerfen versuchen kann. Auf einer Fläche von ca. 7 ha entstehen gerade ein 3D Bogenparcours inkl. Fitascheibenplatz und ein Axtwerf-Parcours mit dazugehörigen Vereinsheim.

LEADER Vollversammlung 2022

Das war unsere 15. Vollversammlung bei der Energy World Hargassner Heiztechnik der Zukunft. Wir haben uns sehr wohl gefühlt bei euch und mit über 100 Mitglieder und Ehrengästen einen tollen Abend gehabt. Wir bedanken uns bei allen, die dabei waren. Wir konnten alle Beschlüsse für die Erstellung unserer Lokalen Entwicklungsstrategie fassen, Brigitta Karl und Hans Scharf zu Ehrenmitglieder ernennen für ihre jahrelange Tätigkeit als Rechungsprüfer, beeindruckende Projekte aus den letzten 2 Jahren vor den Vorhang holen und Wolfgang Weiß, unseren Betreuer bei der LEADER-Verantwortlichen Landesstelle beim Land OÖ kennenlernen. Das Kabarett-Duo Hariesl hat den Abend perfekt aufgelockert und die Trachtenmusikkapelle Weng hat für eine gute Stimmung vor und nach der Versammlung gesorgt.

Unseren Bericht von der Vollversammlung finden Sie hier: https://dahoamaufblian.at/wp-content/uploads/2022/05/VV-2022.pdf

Unsere ehemaligen Rechnungsprüfer und neuen Ehrenmitglieder Brigitta Karl aus Lochen am See und Hans Scharf aus Moosbach

Cooking Club im Elektroland Mattighofen

Die vorherrschende, schnelllebige Zeit birgt Herausforderungen an unsere Gesellschaft, insbesondere in Punkto Essen und Ernährung. Darum wurde eine Plattform für spezielle Kochkurse geschaffen.

Projektziele sind der Erhalt bestehender/Neuschaffung von festen Arbeitsplätzen und einer Wertschöpfungssteigerung für die Zielregion; Erhalt und Wiederbelebung der regionalen und ländlichen (Essens)Kultur und generationsübergreifenden Weitergabe von erworbenem Wissen; die Weiterentwicklung natürlicher Ressourcen Geplante Maßnahmen: Wir errichten in unserem Geschäft eine vollausgestattete Arbeitsküche inkl. Arbeitsflächen für mehrere Personen. Dort werde zum einen monatlich bestimmte regionale und aktuelle Themen bearbeiten und gleichzeitig werden verschiedenste Kochkurse durch die integrierte Kochschule angeboten.

ABEND der IDEEN

Unsere Region Oberinnviertel-Mattigtal entwickelt sich prächtig.
Wir meistern Herausforderungen gemeinsam und der ständig wachsende Zuzug zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Einen kleinen Anteil daran hat bestimmt auch LEADER.
Mit einem Förderprogramm, das speziell für den ländlichen Raum gedacht ist, gelang es uns in den letzten 8 Jahren 125 Projekten eine Starthilfe zu geben. Projekte sind immer nur so gut, wie die Menschen die dahinter stehen, die an sie glauben und sie umsetzen. Und auch hier sind wir im OÖ-Vergleich ganz vorne mit dabei!

Damit wir auch für die nächsten Jahre wieder 2 Millionen Euro an Fördergeldern in die Region holen können, müssen wir uns wieder bewerben und eine Lokale Entwicklungsstrategie einreichen.
In einer lokalen Entwicklungsstrategie (kurz LES) wird neben der Besonderheiten unserer Region ein wesentlicher Teil die zukünftige Ausrichtung der Region sein. UND DAFÜR BRAUCHEN WIR SIE!
Wir treffen uns am 14. März 2022 im VAZ-Braunau zu einem „Abend der Ideen“ und erarbeiten gemeinsam die Werte für unsere Region für die nächsten 5 Jahre. Als Vorbereitung für diesen Abend haben wir einen online-Fragebogen erarbeitet. Bitte scannen Sie den QR-Code und nehmen Sie sich kurz Zeit zur Beantwortung der Fragen. Damit auch diese Mühe nicht unbelohnt bleibt, verlosen wir jede Woche bis zum 14. März 2022 unter den eingereichten Antworten einen regionalen „Schmankerl-Korb“ – ein Hauptpreis wird unter allen Anwesenden dann am 14. März 2022 beim „Abend der Ideen“ ausgelost.
Jeder – wirklich jeder ob groß ob klein ob alt ob jung ist zu diesem Abend eingeladen! Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Hier geht’s zum Fragebogen:

Hier geht’s zur Anmeldung:

KEM werden! – alle Workshops abgeschlossen!

KEM steht für Klima-Energie-Modellregion
Vollgepackt mit überzeugenden Argumenten und der gemeinsamen Absicht als Klima-Energie-Modellregion (KEM) etwas für die Zukunft zu tun, haben sich vergangene Woche die Gemeindevertreter*innen aus dem Oberinnviertel und dem Mattigtal zum Abschlussworkshop versammelt.

Bei dem letzten Workshop einigten sie die beiden Regionen auf 10 Maßnahmen, welche in den nächsten 3 Jahren im Auftrag der Gemeinden in Angriff genommen werden sollen.

Florian Reitsammer und Ulrike Kappacher von LEADER Oberinnviertel-Mattigtal haben insgesamt 6 Workshops für ihre Mitgliedsgemeinden organisiert und gemeinsam mit Reinhard Brix vom Klimabündnis in der Region abgehalten.

Ziel dieser Workshops, bei denen alle LEADER-Mitgliedsgemeinden mindestens zweimal vertreten waren, war es, Informationen über die Vorteile einer KEM-Region zu geben und für die anstehenden Beschlüsse zum Beitritt gute Argumente zu sammeln, warum es sich lohnt KEM-Region zu werden.

„Wir sind gerne bereit, in die Gemeinden zu kommen um die Fragen der Gemeindevertreter zur Bewerbung als KEM-Region zu beantworten!“ spricht LEADER-Geschäftsführer Florian Reitsammer die Einladung aus, sich im LEADER-Büro zu melden, wenn Hilfe benötigt wird.

Gute Argumente warum man gerade jetzt KEM-Region werden soll
Gute Argumente warum man gerade jetzt KEM-Region werden soll, sind die erhöhten Fördersätze, die es NUR für Klima-Energie-Modellregionen gibt und auch für Gewerbebetriebe gelten, sowie die Entlastung der Gemeinden durch eine*n KEM-Manager*in. Er oder sie kümmert sich um alle Projekte, die zum Klimaschutz beitragen. Sei es im Bereich der Bewusstseinsbildung, in dem man Projekte zum Klimaschutz in den Kindergärten und Schulen startet oder bei der alternativen Energieerzeugung wie Photovoltaik oder Solarstrom – der oder die KEM-Manager*in kennt alle Fördertöpfe und wickelt für die Gemeinden das Projekt von Antrag bis Zahlungsantrag ab.

Ein Projekt würde meist ausreichen, um den Mitgliedsbeitrag von 0,70 € pro Einwohner wieder einzusparen.

„Als KEM-Region setzen wir gemeinsam ein Zeichen, dass uns die Zukunft unserer Erde und unserer Kinder wichtig ist!“ ermuntert LEADER-Obmann LAbg. Ferdinand Tiefnig alle Gemeindevertreter in der Region Oberinnviertel-Mattigtal, diese einmalige Chance zu nützen und sich als Klima-Energie-Modellregion zusammen zu schließen.

Alle 3 Jahre kann man einer KEM-Region beitreten
Das Ziel in der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal ist es, für alle 37 Mitgliedsgemeinden, die Möglichkeit zu schaffen einer KEM-Region beizutreten. Dafür müssen aufgrund der Größe 2 KEM-Regionen gebildet werden, weil die maximale Einwohnerzahl für KEM-Regionen 60.000 sind. Als gemeinsame Klammer soll der Vorstand von LEADER auch dieselben Personen im Zweigverein aufweisen, um zusätzliche Sitzungen und Termine zu vermeiden. Die KEM-Themen werden als neue Tagesordnungspunkte in die LEADER-Sitzungen eingebunden. Das spart Zeit und Verwaltungsaufwand und motiviert zur vernetzenden und gut abgestimmten Zusammenarbeit zwischen LEADER und KEM.

„Wir arbeiten auf Hochtouren daran, alle Gemeinden mit ins Boot zu holen, damit wir bis Mitte Oktober von allen eine Absichtserklärung für die gemeinsame Bewerbung als KEM-Region nach Wien schicken können!“ ist Florian Reitsammer motiviert und zuversichtlich.

Alle Protokolle, Fotos und Unterlagen findet man auf unserer Homepage: https://dahoamaufblian.at/kem-werden/

Entdecken und staunen! Der neue Ausflugsführer ist da!

Vielfältige Naturräume, Landschaften, Themenwege, Museen und viele weitere Sehenswürdigkeiten laden dazu ein, entdeckt zu werden.  In der neuen Broschüre „Entdecken und Staunen“ werden viele Ausflugsziele Oberösterreichs präsentiert, die mit Hilfe des LEADER-Förderprogramms verwirklicht werden konnten.
In insgesamt 20 LEADER-Regionen wurden im Laufe der letzten Jahre unzählige Projekte umgesetzt. In der Neuauflage Ausflugsführers „Entdecken und Staunen“ findet man aktuelle Freizeittipps aus den LEADER-Regionen Oberösterreichs.
„Die Broschüre bietet Ausflugsmöglichkeiten vor der Haustüre, die selbst für Oberösterreich-Kenner noch die eine oder andere Überraschung bieten“, so der LEADER-Manager Florian Reitsammer.

LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal mit 10 Ausflugszielen vertreten
„Auch unsere LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal ist mit 10 einzigartigen Ausflugszielen vertreten“, freut sich LEADER-Obmann LAbg. Ferdinand Tiefnig.
Zuerst geht’s zum Moorlehrpfad im Ibmer Moor in Eggelsberg, danach zum Biologiezentrum Moosbachtal in Moosbach, die Seelengärten & Ökolodge am Holzöstersee in Franking lädt zu einer kurzen Verschnaufpause ein, bis es weiter zum Naturerlebnis Motorikpark Holzwiesental in Schalchen geht. In Palting wartet Eva Filzmoser vom Erlebnishof Wastlbauer mit einer guten Jause. Gut gestärkt geht es weiter zum 4-Kirchenweg in Feldkirchen bei Mattighofen und weiter zum Brotweg nach Tarsdorf. Für das alte Sägewerk in Geretsberg und das Bergbaumuseum Pirach in St. Pantaleon ist eine Terminvereinbarung notwendig bis zum Abschluss der Tour durchs Mattigtal und Oberinnviertel, dem Franz-Xaver-Gruber-Friedensweg in Hochburg-Ach.

Broschüre in den Gemeinden, im LEADER-Büro und im Büro des Entdeckerviertels erhältlich
Den neuen Ausflugsführer mit insgesamt 168 spannenden Ausflugsmöglichkeiten gibt es ab sofort kostenlos in allen unseren Mitgliedsgemeinden, im LEADER-Büro und im Büro des Entdeckerviertels erhältlich!
Hier ist auch die digitale online-Version: LEADER Ausflugsführer digital oder über die Homepage: https://www.ausflugstipps.at/leader-ausflugsziele.html

Spatenstich für neue Lebensräume für die Bekassine

Ein Grund zum Meckern! Land OÖ, BirdLife Österreich, Blühendes Österreich und die LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal starten Rettung der Bekassine im Ibmer Moor

Spatenstich zum Schutz der hochgradig gefährdeten Vogelart Bekassine im größten Moorkomplex Österreichs

Oberösterreich und Salzburg haben in ihrem Grenzbereich mit dem Ibmer Moor nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet mit jährlich rund 15.000 Besucher*innen, sondern auch ein ganz besonderes Naturjuwel, in dem sich Raritäten der Flora und Fauna tummeln. Das Ibmer Moor ist die größte Moorlandschaft Österreichs und Europaschutzgebiet. In Oberösterreich ist es zugleich das bedeutendste Brutgebiet für Wiesenvögel und damit ein europaweit einzigartiges Natur-Wohnzimmer für hochgradig gefährdete Vogelarten wie Bekassine und Großer Brachvogel.

Gemeinsam für ökologische Vielfalt und naturnahe Landschaft

Mit einem neuen Naturschutzprojekt soll nun eine regionale Trendwende im Biotop Moor eingeläutet werden. Gemeinsam mit dem Land Oberösterreich, BirdLife Österreich, Blühendes Österreich – REWE International Privatstiftung und der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal werden rund 30 Hektar ökologisch wertvolle Moorwiesen-Lebensräume aufgewertet. Zunehmende Gehölzzeilen verschlechtern die Lebensräume der Bekassine, weil sie baumarme Moore braucht. Deshalb sollen Gehölze an 15 Stellen entnommen und diese Flächen in offene Moorwiesen zurückgeführt werden. Durch die Wiederbewirtschaftung entstehen naturnahe, offene Moorwiesen oder Sümpfe, von denen die Bekassine, aber auch andere Arten wie Großer Brachvogel, Schwarzkehlchen, Kleiner Wasserfrosch und Pflanzen wie Feuchtwiesen-Prachtnelke und Moor-Spirke, profitieren. Durch seine CO2-Speicherung leistet das Moor einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und ist ein naturtouristischer Motor für die Region.

„Der Erhalt und Schutz unserer Naturlandschaften ist mir ein großes Anliegen. Das Ibmer Moor ist ein Vorzeigeprojekt für Moor-Renaturierung und für den Schutz der gefährdeten Bekassine. Ich freue mich über das Engagement und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure, denn nur gemeinsam können wir den Naturschutz mehr vorantreiben“, zeigt sich der stellvertretende Landeshauptmann und Landesrat für Naturschutz in Oberösterreich, Manfred Haimbuchner, von der Initiative begeistert.

Der Bekassine unter die Flügel greifen

„Die Bekassine kommt mit nur noch knapp 15 Paaren als größte Reliktpopulation Österreichs im Ibmer Moor vor. Das Überleben dieser hochspezialisierten, stark gefährdeten Art hängt unmittelbar von der Gestaltung dieses Gebietes ab, da sie zur Nahrungssuche mit ihrem langen, sensiblen Schnabel stocherfähige, staunasse Böden braucht. Wir müssen der Bekassine dringend unter die Flügel greifen und ihren Lebensraum sichern“, erklärt Gábor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife Österreich und ehrenamtlicher Vorstand bei Blühendes Österreich. Die Bekassine zählt mit österreichweit nur mehr 30 bis 60 Paaren zu den am meisten bedrohten Vogelarten. Die Zerstörung von Mooren und Feuchtgebieten führte zu rapiden Bestandsrückgängen.

Einen Schönheitswettbewerb würde die Bekassine mit ihrem Schnepfenkörper und dem langen Schnabel wahrscheinlich nicht gewinnen. Dafür aber beeindruckt das Bekassinen-Männchen mit seinem bizarren Balzverhalten umso mehr. Es stürzt sich mit abgespreizten Schwanzfedern tollkühn in die Tiefe und klingt dabei, als ob eine Ziege meckern würde. Daher auch der wenig charmante Beiname der „Himmelsziege“.

„Teil des Erfolges in unserem Naturschutzprojekt sind auch die privaten Grundeigentümer*innen“, weiß Helene Zeilinger, Bundesleiterin der Landjugend Österreich und ehrenamtliche Beirätin von Blühendes Österreich. „Die langfristige Pflege der neu entstandenen Feuchtflächen wird nämlich künftig von den Eigentümer*innen selbst in Abstimmung mit dem Gebietsmanagement realisiert.“

Ein Hoch auf das Moor: Moorschutz ist Klimaschutz

Nur 0,3 Prozent der Landesfläche Österreichs sind Moore. Der Großteil des ursprünglichen Moorbestandes wurde bereits durch Entwässerung vernichtet. „Moore leisten jedoch einen bedeutenden Beitrag für den Klimaschutz, denn sie speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Welt. In Deutschland enthält eine 15 Zentimeter mächtige Torfschicht auf gleicher Fläche in etwa gleich viel Kohlenstoff wie ein 100-jähriger Wald. Wenn also in einem Moor die Torfmächtigkeit um einen Meter zurückgeht, müsste zum Ausgleich das Sechsfache an Fläche aufgeforstet werden und 100 Jahre ungestört wachsen“, hebt Ronald Würflinger, Geschäftsführer von Blühendes Österreich, die Wichtigkeit der Moore in Sachen Klimaschutz hervor.

„BILLA hat die Bedeutsamkeit dieser artenreichen Lebensräume erkannt und deshalb freuen wir uns, dieses Leuchtturmprojekt über unsere Stiftung Blühendes Österreich fast zur Gänze mit 90.000 Euro zu finanzieren“, ergänzt Josef Holzleitner, BILLA Vertriebsdirektor in Oberösterreich.

Dem Obmann der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal, LAbg. Ferdinand Tiefnig, ist die Kooperation zum Schutz des Moores und der Bekassine ein besonderes Anliegen: „Wir bedanken uns sehr herzlich bei BirdLife und bei Blühendes Österreich, dass ihre Wahl auf unsere Region gefallen ist. Mit den Fördermöglichkeiten aus LEADER beteiligen wir uns gerne an diesem bewusstseinsbildenden Projekt und helfen mit allen Mitteln, die uns zum Schutz unserer Naturräume zur Verfügung stehen.“

Über das Ibmer Moor

Mit circa 2.000 Hektar ist das Ibmer Moor der größte zusammenhängende Moorkomplex in Österreich und liegt im Grenzbereich von Oberösterreich und Salzburg. Es besteht aus dem Ibmer Moor, dem Weidmoos und dem Bürmoos. Während die Torflager im Bürmoos und Weidmoos fast zur Gänze abgebaut und die Flächen zuletzt renaturiert wurden, findet man im Ibmer Moor zum Teil noch ursprünglichere Torfkörper und verschiedenartige Moortypen. Naturschutzgebiete auf Teilflächen gibt es seit den 1960er Jahren, inzwischen sind Bürmoos, Weidmoos und Ibmer Moor Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000.

Über Blühendes Österreich

Blühendes Österreich – REWE International gemeinnützige Privatstiftung setzt sich für eine gesunde Umwelt und eine nachhaltige Landwirtschaft ein. Deshalb fördert Blühendes Österreich seit 2015 rund 200 Bäuerinnen und Bauern, Naturschutzorganisationen, Gemeinden und andere Initiativen, die durch eine verantwortungsvolle Landwirtschaft und Schutz der Biodiversität unsere natürliche Vielfalt schützen. Mit ca. 4.000 Angeboten und Naturerlebnissen sowie 80 Partnern ist bluehendesoesterreich.at die größte digitale Plattform für Naturtourismus und Naturcontent Österreichs. www.bluehendesoesterreich.at

Über BirdLife Österreich

BirdLife Österreich setzt sich für den Vogel- und Naturschutz in Österreich und grenzüberschreitend ein. BirdLife Österreich verwirklicht wissenschaftlich fundierte Natur- und Vogelschutzprojekte in den vier Kernbereichen: Artenschutz, Lebensräume, Nachhaltigkeit und Bewusstseinsbildung. BirdLife Österreich ist Partner von BirdLife International, dem weltweit größten aktiven Netzwerk von Natur- und Vogelschutz-Organisationen mit über 2,7 Millionen Mitgliedern in 120 Ländern.

Über LEADER – „dahoam aufblian“ in der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal

LEADER ist eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union, kofinanziert durch EU, Bund und Länder. LEADER fördert innovative Projekte, die von der Bevölkerung kommen.
Die LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal liegt im Bezirk Braunau und ist sowohl von der Einwohnerzahl als auch von der Fläche eine der größten LEADER-Regionen im Land Oberösterreich. 37 Gemeinden mit rund 83.000 Einwohner*innen haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen, mit dem Ziel, die Lebensqualität in der Region nachhaltig aufzuwerten.

Bildtext und Fotocredit zum übermittelten Bildmaterial:

Bild 1: Bekassine. Fotocredit: BirdLife / Michael Dvorak

Bild 2: Moorbirke. Fotocredit: NATURSCHAUSPIEL / Thomas Reibnegger

Bild 3: Ibmer Moor. Fotocredit: NATURSCHAUSPIEL/OÖ Tourismus / Robert Maybach

 

Rückfragen & Kontakt

Mag. Silvie Bergant, Leitung Kommunikation Blühendes Österreich – REWE International gemeinnützige Privatstiftung, +43 676 711 74 50, , www.bluehendesoesterreich.at

 

Dr. Susanne Schreiner, Pressesprecherin BirdLife Österreich, +43 699 181 555 65, , www.birdlife.at

 

Florian Reitsammer, MSc, Geschäftsführer LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal, +43 7722 67350 8110, , www.dahoamaufblian.at

KEM-Region werden?

Bei unserer letzten Sitzung haben wir beschlossen, dass wir unsere Mitgliedsgemeinden fragen wollen, ob wir in der nächsten Förderperiode auch die Fördermittel für eine KEM = Klima Energie Modell Region abrufen wollen. Einige LEADER-Regionen machen das bereits und für unsere Region wäre die nächste Möglichkeit im Oktober eine Bewerbung einzureichen.

Wir vom LEADER-Büro würden die Betreuung und Finanzierung der Bewerbungsphase übernehmen, wenn das von den Mitgliedsgemeinden gewünscht ist.

https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/

50 Bodenkoffer für 2 LEADER-Regionen

30 Stück für die LEADER-Region Sauwald-Pramtal und 20 Stück für die LEADER-Region Mitten im Innviertel.

Es freut uns außerordentlich, dass nun auch Landwirte außerhalb unserer LEADER-Region den Bodenkoffer für ihre Beurteilungen des Ackers unkompliziert verwenden können.

Mag. Hannes Karrer und Mag. Rita Atzwanger, die beiden LEADER-Manager*innen aus den benachbarten LEADER-Regionen haben sich dafür eingesetzt und in den vergangenen Tagen konnten die Koffer an die stolzen Besitzer weiter gegeben werden. Das gute Wetter wurde gleich genützt und DI Elisabeth Murauer und Norbert Ecker vom Bodenkoffer-Team haben sich bereit erklärt eine Einschulung am Feld durch zu führen. Nun steht einer Bodenbeurteilung nach den 10 Schritten mit dem Werkzeug, das sich im Bodenkoffer befindet nichts mehr im Wege!
Für einen gesunden, ertragreichen Boden!

Für mehr Informationen klicken Sie einfach auf: www.bodenkoffer.at

 

Unser Franzi

Gutes aus der Region 24 Stunden lang erhältlich aus dem Lebensmittelautomat.
Florian Reitsammer hat gemeinsam mit Florian Ebner, ADEG-Kaufmann den neuen Lebensmittelautomat “Franzi” in Ostermieting ausprobiert! (ein zweiter steht auch bereits in Gundertshausen!)
Alexander und Christina Tiefnig, die “Eltern” von Franzi waren natürlich bei dem ersten Einsatz mit dabei!

Wir von LEADER Oberinnviertel-Mattigtal gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen LEADER-Projekt!

“Unser Franzi” hat auch eine eigene Homepage, wo man Aktuelles nachlesen kann: www.unserfranzi.at

Die BezirksRundschau – Mein Bezirk Braunau hat einen exklusiven Bericht dazu verfasst!
Projektträger: Christina und Alexander Tiefnig
Aktionsfeld: direkte Wertschöpfung
Fördersatz: 40 %