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Der Startschuss zum Agenda 21-Prozess „Seelentium“ ist gefallen

Arbeitstreffen Agenda 21Die Mitglieder des Agenda 21-Kernteams der Region Seelentium, als Teil der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal, haben bei ihrer ersten Arbeitssitzung  am 8. Feb. 2011  die nächsten konkreten Schritte zu den Themen: „Nachhaltiger Tourismus“ und „Soziales“ festgelegt.
In den letzten Wochen und Monaten wurde nach geeigneten Prozessbegleitern gesucht. Die Wahl fiel auf Karlo Hujber vom Ideenkreis und Wolfgang Mader von der SPES Zukunftsakademie. Sie werden gemeinsam den Agenda-Prozess begleiten.  Die Koordination innerhalb der Region übernimmt Wolfgang Reindl aus Moosdorf.
In den nächsten Monaten wird ein intensives, persönliches Kennenlernen aller ProzessteilnehmerInnen stattfinden, um die jeweiligen Wünsche und Vorstellungen auf einen Nenner zu bringen. Begonnen wird mit einem Workshop, bei dem die beteiligten Gemeinden der Region Seelentium und interessierte Teilnehmer/innen Informationen zum Agenda 21-Prozess erhalten. Bei dieser ersten öffentlichen Veranstaltung werden auch konkrete Ziele und Kernthemen festgelegt. Außerdem sind vertiefende Befragungen in den zehn beteiligten Gemeinden geplant.

Nachhaltige Weiterentwicklung der Gemeindekooperation
Durch die intensive Einbindung der Bevölkerung mithilfe der Agenda 21 soll die Gemeindekooperation zwischen den zehn Gemeinden aus dem Bezirk Braunau und Bayern nachhaltig vorangetrieben werden. Ziel ist es, Impulse und Potential gemeindeübergreifend zu nutzen sowie sich gegenseitig mit Ideen zu bereichern. Die Konkretisierung der Inhalte der Gemeindekooperation ist für die Sommermonate geplant. Diese und erste Projekte werden im Herbst bei einer großen Veranstaltung der Bevölkerung präsentiert.

Die Kernthemen in der Region Seelentium
Neben sozialen Themen möchte sich die Region auch im touristischen Bereich weiterentwickeln. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Positionierungsfaktor im Wettbewerb. Auf Touristikmessen bekommt „Seelentium“ schon jetzt sehr viele positive Rückmeldungen und Anfragen.  Zwei Projekte aus dem Sozialcluster, die bereits unmittelbar vor der Umsetzung stehen, sind das Helfernetzwerk und eine regionale Jugendbetreuung.

Ermöglicht wird der Agenda 21-Prozess zur nachhaltigen Entwicklung in der Teilregion Seelentium durch die LEADER-Region Zukunft Oberinnviertel-Mattigtal. Projektträger ist der LEADER-Verein, der für die Vernetzung der bereits bestehenden Strukturen sorgt.

Die Mitgliedsgemeinden der Region Seelentium
Eggelsberg, Franking, Geretsberg, Haigermoos, Hochburg-Ach, Moosdorf, Ostermiething, St. Pantaleon, St. Radegund und Tarsdorf. Diese zehn Gemeinden sind Mitglieder der Leaderregion Oberinnviertel-Mattigtal und der Inn-Salzach Euregio/Regionalmanagement Innviertel-Hausruck.

Seelentium
Der Verein Seelentium ist eine Kooperation von Gemeinden im Oberinnviertel und dem angrenzenden bayerischen Raum. Ziel ist, die Entwicklung des sanften Tourismus zu fördern und voranzutreiben.

Was ist Agenda 21?
Das Land Oberösterreich unterstützt mit dem Schwerpunkt Agenda 21 die Umsetzung von Zukunftsprozessen in  Gemeinden und Regionen. Ziel ist die Sicherung und Verbesserung lokaler Lebensqualitäten für gegenwärtige und künftige Generationen. Mehr als 100 oberösterreichische Gemeinden haben bereits Agenda 21-Prozesse gestartet. Agenda 21 setzt auf Bürger/innenbeteiligung, Praxisnähe, Langfristigkeit, Überschaubarkeit, Ganzheitlichkeit und Partnerschaftlichkeit. Die Agenda 21 wurde im Jahr 1992 bei der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro als weltweites Programm für einen Kurswechsel in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung formuliert. Agenda kommt aus dem Lateinischen und meint „Was ist zu tun?“, 21 steht für ein lebenswertes 21. Jahrhundert.

 Förderhinweis

Start-Up zum Bildungsdialog Oberinnviertel Mattigtal

 Start-Up zum Bildungsdialog Oberinnviertel MattigtalAm 2. Dez. 2010 wurde das Leader-Projekt „Bildungsdialog Oberinnviertel-Mattigtal“ durch die erste Sitzung der Arbeitsgruppe gestartet.
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, in einem 2-jährigen Prozess gemeinsam mit Sozialpartnern, Betrieben, Schulen, Bildungsinstituten und der Wissenschaft wieder mehr Lust in die Bildung und Weiterbildung zu bringen. Im ersten Schritt soll erhoben werden, was die Bildung so „unlustig“ macht. Im zweiten Schritt werden Pilotmodule entwickelt, die in Betrieben und Schulen getestet, laufend evaluiert und schließlich perfektioniert werden. Diese Module sollen dann in Schulen, Weiterbildungsinstituten und Betrieben ihre fixen Anwendungen finden.

Das Projekt wird zu 65% aus Leader-Mitteln finanziert, den Rest stellt der Leader-Verein Oberinnviertel-Mattigtal.

Start des Agenda 21 – Prozesses „Seelentium“

Die Themen „Soziales“ und „Nachhaltiger Tourismus“ werden für die nächsten zwei Jahre die Schwerpunkte des Agenda 21-Prozesses der „Seelentium-Gemeinden“ sein. Hier will man sich in Zusammenarbeit mit Leader, dem RMOÖ, Seelentium und Agenda 21 nicht nur den künftigen Herausforderungen: „Demografischer Wandel, Abwanderung, Perspektiven für Jugend, Familien und Betriebe“ stellen. Wichtig werden auch – im Sinne des nachhaltigen Tourismus – der Schutz unseres Naturraumes, sowie die Belebung des Tourismus mit verstärkter wirtschaftlicher Nutzung sein. Nicht zuletzt wird man am Ausbau von Netzwerken arbeiten um für die Zukunft die BürgerInnenbeteiligung an Zukunftsentwicklungen zu intensivieren. Am 30. Nov. 2010 wurde der Antrag unterschrieben, der aus Leader-Mitteln gefördert wird – die Restmittel werden vom Leader-Verein gestellt.

Die Arbeit hat begonnen!

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(Aus)Zeit nehmen auf einem Zeitbankerl

Das „Zeitbankerl“ …  für manche Menschen eine normale Sitzgelegenheit,  für andere Menschen können die Zeit-bankerl ein Weg aus der Isolation sein, die Möglichkeit, all-tägliche Wege allein zu bewältigen und damit eine Hebung des Selbstwertgefühls bedeuten.

Dieses  interessante Projekt, das sehr einfach und kosten-günstig umzusetzen ist, wollen wir hier vorstellen  und Frau Pammer, die Obfrau des Vereins „Zeitbank für Alt und Jung“, und ihr Team dabei unterstützen, diese Idee an so viele Menschen wie möglich zu bringen. Wir würden uns mit Frau Pammer freuen, wenn dieses Projekt in vielen Gemein-den NachahmerInnen finden würde.

Interview mit Frau Pammer Zeitbankerl 051110

 

LEADER Top-Datenbank online

 LEADER Top-Datenbank
Grafik: Land OÖ

Die oberösterreichischen LEADER-Regionen sind sehr aktiv!
Auf der neu eingerichteten LEADER Top-Datenbank des Landes Oberösterreich finden Sie ausgewählte Projekte aus den 24 LEADER-Regionen. Diese Best-Practice Beispiele zeigen wie vielfältig das LEADER-Geschehen in unserem Bundesland ist. Die LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigatl präsentiert hier die Projekte

– Produktion und Vermarktung von Rundholz
– Naturraum Moosbachtal
– Bioschulmilch in kompostierbaren Bechern
– Gewässer- und Landschaftspflege Mähprofi-Hochburg.

Wir wünschen viel Spass beim Surfen durch die LEADER-Landschaft!

http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-A0651A31-1483886E/ooe/hs.xsl/93751_DEU_HTML.htm

Ehrung für Seelentium in Brüssel

Award Übergabe
Feierliche Übergabe des EDEN Awards 2010 an die Wohlfühlregion Seelentium – Oberes Innviertel. Von links nach rechts: Florian Felder (Österreich Werbung), Wolfgang Reindl (Marketing Seelentium), Vizepräsident Antonio Tajani, Günter Maislinger (Obmann Seelentium)

Anlässlich des europ. Tourismustages in Brüssel überreichte Antonio Tajani, Vizepräsident der europ. Kommission und zuständig für die Tourismusagenden der EU, die EDEN Awards 2010 an die Vertreter von 25 europ. Staaten. Österreich war durch die Wohlfühlregion Seelentium – Oberes Innviertel bei der feierlichen Zeremonie vertreten. Obmann Günter Maislinger und Wolfgang Reindl konnten sich über viele lobende Worte für das Seelentium-Konzept und den gediegenen EDEN-Pokal – eine halb mit Wasser gefüllte Kugel – freuen.

Zwei Tage lang diskutierten die Mitglieder des europ. EDEN-Netzwerkes, dem Seelentium ab sofort als einziger oberösterreichischer Vertreter angehört, in Brüssel über nachhaltigen Tourismus und neue Konzepte für zeitgemäße Freizeitangebote. Auf europ. Ebene wollen die Regionen künftig Erfahrungen austauschen und durch eine intensive Zusammenarbeit neue Wege für den sanften Tourismus in Europa gehen. Das Netzwerk, das sich von Island quer durch Europa bis in die Türkei erstreckt, versteht sich auch als Impulsgeber für neue Ideen im Rahmen der europ. Tourismuspolitik. Das nächste Treffen den EDEN-Netzwerkes wird im Frühjahr 2011 in Malta stattfinden.

Höhepunkt der EDEN-Konferenz war die Übergabe der Siegerpreise 2010 an 25 neue EDEN Mitglieder, darunter Seelentium. Antonio Tajani würdigte in seiner Festanspreche die Bemühungen der einzelnen Destinationen in Bezug auf Naturschutz und Umweltfreundlichkeit und versprach,  dass die Europ. Union dem Netzwerk der EDEN Regionen auch in Zukunft entsprechende Unterstützung zukommen lassen wird. Als erster Gratulant aus der Heimat beglückwünschte Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, der sich mit einer Delegation der oberösterreichischen Landesregierung in Brüssel aufhielt, die beiden Seelentium-Vertreter noch direkt vor Ort.

Foto: Seelentium
Feierliche Übergabe: v. l. n. r. Florian Felder (Österreich Werbung), Wolfgang Reindl (Marketing Seelentium), Vizepräsident Antonio Tajani und Günter Maislinger (Obmann Seelentium)

3 neue LAG-Projekte für die Region

Der Projektbeirat hat in der am 27. September 2010 in Moosbach stattgefundenen Sitzung 3 neue LAG-Projekte genehmigt.

  • Das Jugendprojekt beschäftigt sich speziell mit den neuen Kommunikationsnetzwerken, wo Jugendliche mit kreativen Beiträgen sowohl Gestalter als auch Nutzer sein werden.
  • Mit dem Projekt Lernende Regionen wird versucht, dem Thema Bildung ein attraktiveres Image zu verleihen und zu vermitteln, dass sich  Bildung auszahlt. Dazu werden Pilotprojekte in Schulen und Betrieben umgesetzt, die in Regelmaßnahmen übergehen werden.
  • 10 Gemeinden in der Region Seelentium starten gemeindeübergreifend einen Agenda 21 Prozess. Nachhaltige Entwicklung im Tourismus und die Weiterentwicklung des Sozialclusters werden vorrangige Themen sein, um aus diesen Erkenntnissen gemeinsam Projekte umzusetzen.

Einweihung „Triftweg“

Einweihung TriftwegLAbg. Bgm. Erich Rippl lud am 3. Juli 2010 zur Triftwegeröffnung in Schneegattern ein. Symbolisch wurde das Band durch die anwesenden Bürgermeister, Gemeindevertreter, Gemeinderäte und Amtsleiter der 9 Gemeinden durchgeschnitten.

9 Gemeinden ein Weg, vom „Dorfplatz“  in Schneegattern – Munderfing – Mattighofen – Schalchen – Helpfau-Uttendorf – Mauerkirchen – Burgkirchen – Braunau – St. Peter – „Hagenau“. 

Die Tour führt durch das idyllische Gebiet entlang des Schwemmbaches und der Mattig und soll an die Holztrift erinnern, die von 1765 – 1897 in dieser Region einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor darstellte.

Wegbeschreibungen liegen in allen 9 Gemeinden auf.

Triftweg-Eröffnung

TriftwegEs gibt Grund zum Feiern!

100 Jahre Schneegattern und Triftweg-Eröffnung

3. Juli 2010, ab 12 Uhr am Dorfplatz in Schneegattern
Eröffnung des Triftweges ab 14 Uhr

Der Kultur- bzw. Radwanderweg „Triftweg“ mit einer Länge 48 km wird seiner Bestimmung übergeben.
Der neue Themenweg entlang des Schwemmbaches und der Mattig erstreckt sich von Schneegattern bis Hagenau. Den historischen Hintergrund bildet die Holztrift, die von 1765 – 1897 in dieser Region einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor darstellte.

Programm Triftwegeroeffnung

3. ordentliche LEADER-Vollversammlung

referent21Am 16. Juni 2010 fand im Gasthaus Sporer in Handenberg die 3. ordentliche Vollversammlung der LEADER-Region Oberinnviertel Mattigtal statt, bei der auch der Obmann, der Vorstand und der Fachbeirat neu gewählt wurden. Sowohl der Obmann LAbg. Erich Rippl, als auch die zur Wahl stehenden Gremien wurden einstimmig wieder gewählt – Wir gratulieren!
Aber auch die Region kann auf beachtliche Ergebnisse verweisen. So gab es bei den Investitionen und den Förderungen innerhalb eines Jahres eine Steigerung von mehr als 100%. Die Anzahl der eingereichten Projekte verdoppelte sich beinahe – wobei der Schwerpunkt hier eindeutig in den Agrar- und Energieprojekten liegt. Aufholbedarf gibt es in den Bereichen: Lernende Region, Gewerbe und Nahversorgung, sowie in Kultur, Agenda 21 und der Dorfentwicklung.
In seinem Gastreferat unter dem Titel: „Dem eigenen Leben und dem gemeinsamen Lebensraum einen neuen Wert geben“ wies LAbg. Ing. Josef Ober am Beispiel „Vulkanland“ sehr eindrücklich auf die Bedeutung der Inwertsetzung der Region hin. Statt vieler Einzelprojekte sollten die Potenziale und Ressourcen einer Region gebündelt und identitätsstiftend in Regionsprojekten eingesetzt werden.  Zitat: „Wo es keine Vision gibt, gibt es auch keine Motivation!“

 

bisher erzielte Ergebnisse:
Eingereichte Projekte:                  70
Genehmigte Projekte:                   49
Investitionen:                           8,626 Mill Euro
Förderungen:                            2,138 Mill Euro

Bericht der LEADER-Managerin

Werkschau der Meisterstrasse Innviertel

werkschau-meistersommer-innviertelEiner der Höhepunkte der Innviertler HandwerkerInnen  in diesem Jahr ist der Innviertler Meistersommer, der in den letzen Schulwochen Ende Juni und Anfang Juli im Lignorama (Riedau) in Form einer Werkschau der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Samstag, 26. / Sonntag, 27. Juni 2010 &
Samstag, 03. / Sonntag, / 04. Juli 2010
von 10.00 bis 17.00 Uhr
Lignorama, 4752 Riedau

Altes Handwerk und authentische Handwerkskultur prägen das kulturelle Erbe Österreichs. Die hervorgebrachten handwerklichen Produkte zeugen von höchster Qualität und regionaler Identität.

Die Meisterstrasse Innviertel – das Netzwerk der Innviertler Meisterhandwerker – hat es sich zum Ziel gesetzt , einen Beitrag zur Renaissance regionaler Handwerkskultur zu leisten und „authentisches Handwerk auf goldenem Boden“ für Konsumenten und Menschen der Region erlebbar zu machen.

Anfahrtsbeschreibung Lignorama Riedau

Terminankündigung

termin-vollversammlung-2010

Unsere diesjährige Vollversammlung findet am 16. Juni 2010, um 19.30 Uhr,  im Gasthaus Sporer in Handberg statt.

Dazu erwarten wir einen besonderen Referenten. LAbg. Ing. Josef Ober, Obmann des Steirischen Vulkanlandes, wird zum Thema

„Dem eigenen Leben und dem gemeinsamen Lebensraum einen neuen Wert geben“

referieren.

Wir laden alle Interessierten sehr herzlich ein, an der Vollversammlung teilzunehmen.

Einladung zur Vollversammlung 2010

Tag der erneuerbaren Energie 5. Juni 2010

Klimaziele 2020! Vieles ist passiert – aber es gibt auch noch viel zu tun. 20 Prozent des gesamten Energieverbrauches sollten bis 2020 aus erneuerbaren Energiequellen stammen. In unserer Region gibt es etliche Engagierte, die bereits dazu beigetragen haben, diesem Ziel näher zu kommen. So haben wir bisher 16 Energieprojekte eingereicht und die Gemeinden Munderfing und Mining wollen energieautark werden. Damit können wir nicht nur den CO2-Ausstoß reduzieren. Das ist auch die Chance auf neue Arbeitsplätze, auf Versorgungssicherheit punkto Energie und die Möglichkeit, die Wertschöpfung bei uns in der Region zu belassen.
Um das Energiethema vermehrt in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, hat das Klimabündnis auch heuer wieder zum Tag der Erneuerbaren Energie aufgerufen und engagierte Anbieter aus unserer Region sind diesem Aufruf gefolgt. Sie stellen am 5. Juni 2010 Interessierten ihre Anlagen vor. An diesem Tag können BesucherInnen vor Ort Informationen über Fördermög-lichkeiten, technische Details und Erfahrungen einholen.  Wir danken den Betreibern für ihr Engagement und hoffen, dass sie viele von ihrem Anliegen überzeugen können.


 

Betreiber, Standorte, Öffnungszeiten

Piehringer Hermann, Fotovoltaik, Wasserrad, Neukirchen,  13 -17 Uhr
Dietzing 12,  5145 Neukirchen/Enknach
Treffpunkt:  vor der Mühle
Tel. 07729/2644 und 0650/7109249

 Maderegger Johann, Nahwärme; Lochen,  13.30 – 16.30 Uhr
Heizwerk (bei GWB-Wohnanlage)
Römerstraße, 5221 Lochen
Tel. 0664/5412153

Biebl Manfred, Nahwärme, Moosbach, 14- 17 Uhr
Kirchweg 4, 5271 Moosbach
Tel. 0660/5266521

Wurhofer Johan, Nahwärme, Wasserschnecke, Fotovoltaik;  Neukirchen,  15-18 Uhr;
Florianistraße 10, 5145 Neukirchen/Enknach
Tel.  0664/2425408

Huber Christian, Nahwärme, Gilgenberg;   13 – 17 Uhr;
Heizwerk (Gemeindebauhof)
5133 Gilgenberg 15
Tel. 0676/3452284

Brunthaler Johann, Nahwärme, Geretsberg,  14 – 17 Uhr;
5132 Geretsberg 24
Tel.  0664/73580119

Gärtnerei Drexler; Betriebswärme; St. Peter,  14 – 17 Uhr;
Gartenbaubetrieb Drexler
Aham 4, 4963 Sankt Peter am Hart
Tel. 07722/62834

Johann Graf; Nahwärme; Munderfing, 14 – 17 Uhr;
Heizwerk (bei der Hauptschule)
Schulstraße 9, 5222 Munderfing
Tel. 0676/5612233

Elektro-Hagenauer; Fotovoltaik, Munderfing, 8-12Uhr;
Raiffeisenstraße 5, 5222 Munderfing
Tel. 07744/6238

Genießen und Staunen

prasent-klein1Der Wettergott war der Veranstaltung nicht gewogen!  Das Team des Innviertler Genussfestes der Landwirtschaftlichen Fachschule Mauerkirchen hat diesem Umstand aber getrotzt und keine Mühen gescheut, diesen 31. Mai 2010 trotzdem zum Tag der Sinne zu machen. Es zeigte sich die Kulinarik der Region, bei der Modenschau wurden Eigenproduktionen der Schülerinnen und des Wollgartls präsentiert und Hans Kumpfmüller sinnierte über die „Landseele“, begleitet durch den Gamshornspieler Leo Ferner. Die Podiumsdiskussion zum Mehrwert der heimischen Lebensmittel rundete diesen Tag noch ab.
Ein rundum gelungenes Fest, von dem sicher niemand hungrig oder durstig nach Hause ging!

Das Halali zur Moorerkundung

Jetzt ist es „amtlich“! Der neue, duch LEADER geförderte, Moorlehrpfad wurde am 22. Mai 2010 in Ibm eröffent und lädt ab nun – ganz offiziell – zur beschaulichen, aber auch lehrrreichen Wanderung durch das Ibmer Moor ein.
Das Ibmer Moor ist das größte zusammenhängende Moor Österreichs und verfügt über eine große Vielfalt an besonderen Pflanzen und Tieren. Angefangen von zahlreichen Orchideenarten, Sonnentau und Wasserschlauch bis hin zum Brachvogel und zur Kreuzotter, welche von besonders aufmerksamen BeobachterInnen bei der Eröffnungswanderung gesichtet werden konnte. – Allerdings wollte sie offensichtlich nicht gesehen werden, und so blieb sie auch den meisten verborgen.
Wer alleine durchs Moor wandern will, findet dort neben dieser einmaligen Naturschönheit sicher Ruhe und Entspannung. Wer sich die Besonderheiten erklären lassen will, kann sich bei Wimmer Maria (Seelentium) für eine geführte Wanderung anmelden. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, auf dem Weg der Sinne zu gehen, bzw. eine Barfußwanderung zu machen und damit auch die gesundheitsfördernde Wirkung des Moores zu erfahren.
Wofür man sich auch immer entscheidet: Es wird sicher ein Erlebnis der besonderen Art.

Eröffnung Moorlehrpfad

wohlfuehllregion-seelentium
Die Eröffnung des Moorlehrpfades findet
am Pfingstsamstag, dem 22. Mai 2010
im Freigelände vor dem Gasthof Hauser in Ibm, Gemeinde Eggelsberg 
statt.
Um 14 Uhr ist die offizielle Eröffnung mit Festanprachen. Ca. um 14.45 Uhr Eröffnungszeremonie beim Mooreingang an der Hackenbuchner Straße.
Nähere Details entnehmen Sie bitte der Einladung!

Wohlfühlregion Seelentium gewinnt EDEN-Award 2010

wohlfuhlregion-seelentiumDer EDEN-Award gilt als wichtigster europäischer Preis für nachhaltigen Tourismus. Heuer hatte der Wettbewerb „Tourismus am Wasser“ zum Thema. Die Wohlfühlregion Seelentium überzeugte die Jury von ihrem reichhaltigem Angebot, welches unter dem  Titel „Die Seele des Wassers spüren“ eingereicht wurde. Am 5. Mai 2010 konnte der Preis in Wien von Staatssekretärin Christine Marek entgegengenommen werden.
Mit dieser Auszeichnung ist nun Seelentium Österreichs Vorzeigeregion Nummer eins in Bezug auf Nachhaltigkeit.
Im Herbst wird „Seelentium“ beim Tourismustag in Brüssel der EU präsentiert.

Wir wünschen schon heute alles Gute für einen weiteren tollen Auftritt und GRATULIEREN recht herzlich zum EDEN AWARD 2010!

Weitere Informationen zu Seelentium – Wohlfühlregion Oberes Innviertel unter http://www.seelentium.at/.

Patriotische Palatschinken

 Patriotische PalatschinkenNicht in rot-weiß-rot, aber aus regionalen Vollwertprodukten „zauberten“ Landesrat Stockinger, LAbg. Rippl und BR Tiefnig neben ca. 300 weiteren „Aktivisten“ feinste Palatschinken aus Dinkelvollkornmehl, Bio-Eiern und Biomilch. Gefüllt wurden sie mit herrlichen Marmelade-kompositionen aus dem Wollgartl.
Dieses Schaukochen – organisiert von den Seminarbäuerinnen Barth Stephanie und Friedl Hilda-Maria, der BBK-Braunau und LEADER-fand anlässlich der Frühjahrsmesse „Sinnfonie“ in Braunau vom 16. – 18. April 2010 statt.
Diese „Kochshow“ sollte nicht nur dazu dienen, den vor allem bei Männern schlummernden Talenten im Palatschinken-schupfen ans Licht zu helfen. Der eigentliche Hintergrund für diese Aktion war die Rückbesinnung auf regionale Produkte. Denn Produkte aus der Region sind die Antwort auf die Globalisierung und stellen ein hohes Wertschöpfungs-potenzial dar. Sie sichern unsere Ernährungssouveränität und bewahren unsere bio-kulturelle Vielfalt.

Wir danken der „Messe-Braunau“ für ihre Unterstützung!

Kann den Essen Sünde sein?

Foto: AMA
Foto: AMA

…diese Frage kann mit einem klaren NEIN beantwortet werden.  Ernährungswissenschafter und Buchautor Christian Putscher postulierte bei seinem Vortrag im Rahmen der Braunauer Frühjahrsmesse „Sinnfonie“ geradezu eine Antithese, die da lautet: “ Hungern macht auf Dauer fett!“
Laut Christian Putscher sollte bewusste Ernährung kein Zwang sein, sondern aus dem Wunsch heraus entstehen, sich etwas Gutes zu tun. Und so rädt er auch davon ab, den Versprechungen der Werbung zu viel Glauben zu schenken, wenn sie verspricht, durch probiotische Getränke und Additive in diversen Lebensmitteln gesünder zu leben.  Ganz im Gegenteil! Es sind vor allem die natürlichen und regionalen Nahrungsmittel –  verbunden mit Bewegung, die uns Gesundheit schenken.  Auch sollten wir die Butter am Brot oder das Stückchen Schokolade nicht verdammen. Die Butter macht nicht fett und die Lust auf etwas Süßes ist uns evolutionär mitgegeben – Süßes beruhigt! Und hier noch eine Anregung zur Stressbewältigung: „Wer nach Stresssituationen gut isst, kann die nächste Stresssituation besser aushalten!

Lassen wir es uns also gut schmecken und hören wir auf unseren Körper – er weiß, was für ihn gut ist!

Projektbeirat in der Dinkelrösterei

img_09264Im Anschluss an die Vorstands- und Projektbeiratssitzung des Leader-Vereines Oberinnviertel Mattigtal am 8.März 2010 fand eine Projektbesichtigung bei rösterreich dinkelkaffee in Handenberg statt. Der sehr innovative Projektbetreiber Johann Zauner stellte anschaulich seine Dinkelrösterei vor und gewährte eine kulinarische Geschmacknahme seines wohlschmeckenden, gesunden und lokalen Produktes. Dieses gibt es in den Geschmacksrichtungen „Dinkel-Pur“, „Kardamom“ und „Zimt“.  Alle drei Varianten sind ausge-sprochen empfehlenswert.
Die eigentliche Innovation liegt aber in seinem System der Rösterei. Der biologische Dinkel aus der eigenen Landwirtschaft wird nämlich nicht durch Gasbefeuerung geröstet, sondern mit Holz. Diese Methode ist schwieriger zu handhaben und erfordert viel Geschick und Erfahrung, da die Temperatur schwerer zu regeln ist. Dafür verleiht der Holzrauch aber den Dinkelkörnern einen besonderen Geschmack.
Derzeit ist Herr Zauner dabei, seinen Kaffee an Frau und Mann zu bringen, wobei auch hier der Anfang bereits gut gelungen ist. Der Kaffee ist nicht nur in seinem Online-Shop zu erwerben, es gibt ihn auch in Biogeschäften. Ein Marketingziel ist es, das Produkt bei kleineren Nahversorgern unterzubringen. Angeboten wird der Kaffee als Filterkaffee und als Pads.

Wir wünschen Herrn Zauner viel Erfolg und empfehlen einen Blick auf die Homepage
www.roesterreich.com

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