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Kochbuch „Wie’s Innviertel schmeckt“

Im Wie’s Innviertel schmeckt Kochbuch finden Sie 100 Lieblingsrezepte unserer Innviertler Direktvermarkter. Diese sind so vielfältig wie unsere Region – von herzhaften traditionellen Fleischgerichten bis hin zu modernen süßen oder vegetarischen Kreationen – mit Zutaten die direkt von unseren Mitgliedsbetrieben stammen.

Innviertler Kulinarik – regional, echt und guat auf 200 Seiten!

Erhältlich ist das Kochbuch in den Unimarkt-Filialen in OÖ, in den LEADER-Büros, im Hofladen Geinberg, im Tourismusbüro in Ried und natürlich im Wie’s Innviertel schmeckt Büro in Grub 5, 4771 Sigharting, zum Preis von € 34,90. Bei Fragen zu weiteren Verkaufsstellen und Versandbedingungen schicken Sie uns ein mail an info@wiesinnviertelschmeckt.at.


Ein kleiner „Appetizer“ was sie erwartet:


MAUERKIRCHNER SELCHFLEISCHAUFSTRICH MIT MOST
250 g Selchfleisch, Wurst oder Bratenreste
125 g Magertopfen
2-3 EL Most
1-2 EL frisch geriebener Kren
Kräutersalz
gehackte Petersilie
etwas Thymian

Selchfleisch fein faschieren, mit Topfen und Most glatt abrühren und pikant abschmecken.
Mit Kräutern und Kren verfeinern!


ERDÄPFELTASCHERL mit FRÜHLINGSSALAT
Erdäpfelteig:
500 g mehlige Erdäpfel
80 g griffiges Mehl
1 Ei
1 Eiweiß
2 EL Rapsöl
Salz, Muskatnuss
Füllung:
200 g Frischkäse
1 EL Weizengrieß
1 Eidotter
50 g Schinken
1 EL gehackte Kürbiskerne
Schnittlauch, Salz, Pfeffer

Für den Erdäpfelteig die Erdäpfel kochen, noch warm schälen und durch eine Erdäpfelpresse drücken. Mit Mehl, Ei, Öl, Salz und Muskatnuss zu einem Teig verarbeiten. Teig ausrollen und in ca. 8 – 12 cm große Rechtecke schneiden. Das Eiweiß verquirlen und die Teigränder dait bestreichen.
Für die Füllung Frischkäse mit Eidotter, Weizengriße, geschnittemem Schinken, klein gehackten Kürbiskernen und Schnittlauch gut vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Den portionierten Teig mit der Frischkäsemischung füllen, zusammenklappen und die Ränder ewas andrücken. In heißem Rapsöl auf beiden Seiten goldbraun backen.
Der Salat kann je nach Saison und Gemschmack variieren. Zutaten für die Marinade gut verrühren und mit dem Salat msichen, auf Tellern anrichten, mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl garnieren und dien och heißen Erdäpfeltaschern daraufsetzen.

KAISERSCHMARREN
1/8 l Milch
3 Eidotter
3 Eiklar
3 EL Kristallzucker
70g griffiges Mehl
1 Prise Salz
Butter

Backrohr auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Milch, Dotter, Mehl und Salz mit einem Schneebesen gut verrühren. Eiklar und Zucker steif schlagen und dann mit dem Schneebesen unter die Dotter-Milchmasse heben (nicht zu kräftig rühren).
Pfanne oder Bratenreine gut buttern und die Schmarrnmasse hineingeben. Dann in das vorgeheizte Rohr schieben. Nun das rohr auf 160 bis 180°C zurückschalten. Nach ca. 10 Minuten den Schmarrn wenden und nochmals 10 Minuten fertigbacken.
Wenn der Schmarrn fertig ist, diesen in Stücke teilen und mit Staubzucker bestreuen.

Burg Frauenstein – Einst und Jetzt

(c) Gemeinde Mining

Projektträger: Lebendiges Frauenstein – Verein zur Rettung des Ansitzes Frauenstein

Projektlaufzeit: März 2026 bis Mai 2028

Projekttyp: 60 % – Nicht-Direkt wertschöpfende Maßnahme 

Aktionsfeld: AF2 Festigung oder nachhaltige Weiterentwicklung Natur & Kultur
AF3 Stärkung der für das Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen

Projektbeschreibung:
Die Burg Frauenstein ist ein prägendes historisches Bauwerk in der Gemeinde Mining und ein wichtiger Bestandteil der regionalen Geschichte. Trotz ihrer historischen Bedeutung existiert derzeit keine dauerhaft zugängliche Ausstellung, die die Entwicklung der Burg und ihre Rolle für die Region anschaulich vermittelt. Die vorhandenen Räumlichkeiten sind für eine öffentliche Nutzung nur eingeschränkt geeignet.

Projektziele:
Ziel des Projektes ist die Schaffung einer dauerhaft saisonal nutzbaren Ausstellung zurGeschichte der Burg Frauenstein, die regionale Identität stärkt und kulturelles Erbevermittelt. Ein weiteres Ziel ist die Herstellung der notwendigensicherheitstechnischen Voraussetzungen für eine öffentliche Nutzung durch dieErweiterung der Brandmeldeanlage im Ausstellungsraum.Darüber hinaus soll durch den Fenstertausch im Vereinsraum eine funktionale undnachhaltige Nutzung dieses Raumes ermöglicht werden. Der Vereinsraum soll alsLagerraum dienen und damit die langfristige Bespielung und Weiterentwicklung derAusstellung unterstützen.

Geplante Maßnahmen:
Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung zur Geschichte der Burg Frauenstein,Aufbereitung historischer Inhalte (Texte, Bilder, Dokumente, ggf. Exponate),Erweiterung der Brandmeldeanlage im Ausstellungsraum zur Erfüllung derbrandschutzrechtlichen Anforderungen, Austausch der Fenster im Vereinsraum zurVerbesserung von Raumklima, Energieeffizienz und Nutzbarkeit, Begleitendeorganisatorische Maßnahmen zur langfristigen Nutzung der Ausstellung.

Gesamtkosten: € 45.064,48
Eigenmittel: € 18.025,79
Förderung 60 %: € 27.038,69

Energiezukunft dahoam

ki generiert

Projektträger: Gemeinde Neukirchen an der Enknach

Projektlaufzeit: März 2026 bis März 2029

Projekttyp: 48 % – Querschnittsthema Energie 

Aktionsfeld: AF4 Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel

Projektbeschreibung:
In vielen Gemeinden des oberen Innviertels sind derzeit Flächen-PV-Anlagen in Planung, in Bau oder bereits umgesetzt. Darüber hinaus gibt es auch in mehreren Gemeinden von Windkraftbetreibern geplante Projekte. Gleichzeitig gibt es bereits erneuerbare Energie in Form von Wasserkraft, Flächen-Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen in der Region. Für große Teile der Bevölkerung ist nicht greifbar, ob die Ausweitung der Produktion erneuerbarer Energie in der Region erforderlich ist oder nicht. In Dialogformaten soll das Verständnis für die Energiewende im ländlichen Raum erhöht und die Akzeptanz für regionale Energieprojekte verbessert werden. 

Projektziele:
Ziel des Projektes ist es, die Bevölkerung mehrerer Gemeinden im Bezirk Braunau sachlich, faktenbasiert und ausgewogen über den zukünftigen Energiebedarf sowie die Möglichkeiten und Auswirkungen erneuerbarer Energien zu informieren. Ziel ist es auch, durch eine regionale Messeveranstaltung mit Fachvorträgen von neutralen Expert:innen, einer professionellen Moderation sowie der Bereitstellung anschaulicher Informationsmaterialien, eine sachliche Debatte zu führen, die auf Fakten statt auf Emotionen basiert und so die soziale Akzeptanz für nachhaltige Technologien und erneuerbare Energien zu festigen. 

Geplante Maßnahmen:
 Organisation und Durchführung einer ganztägigen Messeveranstaltung mit Fachvorträgen von Experten:innen und Informationsständen etc.

Gesamtkosten: € 12.000,00
Eigenmittel: € 2.400,00
Förderung 80 %: € 9.600,00

Moov – Boulderhalle Mauerkirchen

KI generiert

Projektträger: Gatterbauer Rupert, Mauerkirchen

Projektlaufzeit: März 2026 bis Juni 2027

Projekttyp: 40 % – Direkt wertschöpfende Maßnahme 

Aktionsfeld: AF1 Steigerung der Wertschöpfung
AF3 Stärkung der für das Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen

Projektbeschreibung:
Im direkten Einzugsgebiet um den Standort Mauerkirchen (30km) leben rund 238.000 Menschen. 28% dieser Menschen sind im Alter zwischen 15 und 39 Jahren. Dies ist die Hauptzielgruppe von Moov. Anhand des Hybridkonzepts von Bouldern und Fitness wird die Attraktivität der Gesamtanlage auf Zielgruppen von 11 bis 60 Jahren erhöht. Das Angebot von Moov umfasst verschiedene Eintrittsmodelle, einen Gastronomiebereich, breites Kurswesen sowie Kooperationen mit Unternehmen und Öffentlichen Einrichtungen.

Projektziele:
Die Projektziele werden anhand drei messbarer Metriken erfasst: Umsatzerlöse im Geschäftsjahr, Marktdurchdringung des Einzugsgebietes (Tageseintritte) sowie der Zuwachs aktiver Mitglieder (Dauerkartenbesitzer: innen). Unentgeltlich bemessene Projektziele im ersten Geschäftsjahr umfassen: die Abhaltung eines Hobby Wettbewerbs (Haus-Meisterschaft), die Kooperation mit örtlichen Schulen und der Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung in unserer Straße, sowie der Ausbau eines außersportlichen Unterhaltungsprogramms (z.B. organisierte Sommerkonzerte). 

Geplante Maßnahmen:
Insgesamt werden rund 160 Boulder-Routen in diversen Schwierigkeiten angeboten. Diese werden regelmäßig neu gebaut, um ein abwechslungsreiches Erlebnis zu gewährleisten und damit neue Anreize für einen weiteren Besuch zu schaffen.

Gesamtkosten: € 211.000,00
Eigenmittel: € 151.000,00
Förderung 40 %: € 60.000,00

Bewegungspark Projektteil Kidstrack“ 

KI generiert

Projektträger: Stadtgemeinde Braunau am Inn

Projektlaufzeit: März 2026 2025 bis März 2029

Projekttyp: 60 % – Nicht-direkt wertschöpfende Maßnahme

Aktionsfeld:  AF4 Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel 

Projektbeschreibung:
Es gibt einen Motorikpark jedoch keinen Kidstrack. Der neue Kidstrack soll die Kinder bereits früh für das Rad begeistern, damit Generationen von morgen auf eine klimafreundliche Mobilität setzen.

Projektziele:
Förderung des Bewegungsdranges der Kinder in geschützter autofreier Umgebung, kleine Kinder möglichst bald zu technisch sicheren Radfahrern machen, durch den hohen Spaßfaktor werden bei kleine Kinder Geschicklichkeit und Ausdauer gefördert, Begeisterung für das Rad für Schulwege und Freizeit wecken, Kinder für das Rad begeistern, damit die Generation von morgen so früh wie möglich Alltagswege auf eine klimafreundliche Art und Weise zurücklegen kann.

Geplante Maßnahmen:
Direkt neben dem Sandspielplatz und der Terrasse soll ein Kidstrack, ein Skilltrail und eine Begegnungszone im Schatten entstehen.

Gesamtkosten: € 100.000,00
Eigenmittel: € 40.000,00
Förderung 60 %: € 60.000,00

Abschlussklar -Mentale Stärke für Schüler:innen auf dem Weg zum Abschluss 

KI generiert

Projektträger: Verein der Absolventen und Förderer der BHAK und BHAS Braunau

Projektlaufzeit: März 2026 bis Dezember 2026

Projekttyp: 80 % – 80 % – Maßnahmen zu Querschnittsthemen – Bildung 

Aktionsfeld: AF3 Stärkung der für das Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen

Projektbeschreibung:
„Schüler:innen stehen in der Abschlussphase unter hohem Leistungsdruck.“ Rund 10 % bestehen die Matura nicht vollständig, 6,8 % treten gar nicht an, und bis zu 57 % brechen die Schule vorher ab. Gleichzeitig leidet etwa jede/r Vierte (16–18 Jahre) an einer psychischen Erkrankung (v. a. Angst, Depression). Stress blockiert im Gehirn Konzentration, Gedächtnis und Planungsfähigkeit → Blackouts, Gedächtnislücken, Panik bei Prüfungen sind häufige Folgen.

Das Projekt unterstützt Jugendliche dabei, mental stark, klar und gelassen durch die „Abschlussphase zu gehen.“ 

Projektziele:
Stressbewältigung anregen, Resilienz fördern, Prüfungsangst verstehen und abbauen, Bewusstsein für mentale Gesundheit stärken.

Geplante Maßnahmen:
Im Jahr 2026 werden dreiteilige Workshopreihen zur Stärkung der Resilienz und mentalen Gesundheit an ausgewählten Schulen im Bezirk Braunau umgesetzt. Jede Workshopreihe umfasst 3 x 90 Minuten (entspricht 2 Unterrichtseinheiten) und findet direkt im Klassenverband statt.

Gesamtkosten: € 60.000,00
Eigenmittel: € 24.000,00
Förderung 60 %: € 36.000,00

LINI Landlabor = gemeinsam gestalten

Gemeinsam gestalten – Drei Geling Faktoren für Zusammenarbeit im ländlichen Raum

Gemeinsam gestalten statt nebeneinander arbeiten

„Zusammenarbeit“ ist ein Wort, das in Regionalentwicklung, Vereinen und Initiativen oft verwendet wird – und doch sehr Unterschiedliches meint. Gerade im ländlichen Raum entstehen viele gute Ideen parallel: in Gemeinden, Vereinen, Betrieben, Initiativen oder Bildungsprojekten. Das große Potenzial liegt darin, diese Kräfte zu verbinden.

1. Ein gemeinsames Ziel – klar, verständlich

Kooperation beginnt nicht mit einer Sitzung, sondern mit einer gemeinsamen Vorstellung davon, wofür man zusammenarbeitet. In Netzwerken treffen unterschiedliche Erwartungen und Arbeitsweisen aufeinander. Umso wichtiger ist es, das gemeinsame Ziel sichtbar zu machen – und regelmäßig zu überprüfen.

Hilfreiche Fragen dabei sind:

  • Was wollen wir gemeinsam bewirken – für die Region, für die Menschen?
  • Wo überschneiden sich unsere Interessen und Kompetenzen?
  • Woran erkennen wir, dass die Zusammenarbeit erfolgreich ist?

Ein klar formuliertes Ziel schafft Orientierung und verhindert, dass Teamarbeit zu einem zusätzlichen „Zeitfresser“ wird. Gerade im Ehrenamt und in regionalen Projekten ist Zeit eine knappe Ressource. Wenn der Sinn der Zusammenarbeit nachvollziehbar ist, steigt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und dranzubleiben.

2. Unterschiedlichkeit nutzen – statt Einigkeit erzwingen

Gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass alle gleich denken. Im Gegenteil: Netzwerke leben von unterschiedlichen Blickwinkeln, Erfahrungen und Fachkenntnissen. Gemeinden, Landwirtschaft, Wirtschaft, Bildung, Soziales oder Kultur – jede Perspektive erweitert den Handlungsspielraum.

In der Praxis zeigt sich jedoch: Unterschiedlichkeit kann auch Reibung erzeugen. Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird. Wenn Rollen, Beiträge und Erwartungen geklärt sind, wird Vielfalt zur Stärke.

Bewährt haben sich:

  • klare Absprachen zu Aufgaben und Zuständigkeiten,
  • Transparenz darüber, wer was beitragen kann und will,
  • eine Kultur, in der Fragen und kritische Rückmeldungen erlaubt sind.

Teamarbeit heißt nicht, alles gemeinsam zu machen, sondern das Richtige miteinander zu verbinden

3. Kommunikation als tragendes Fundament

Offene und regelmäßige Kommunikation ist der meistunterschätzte Erfolgsfaktor von Zusammenarbeit. Gerade in Netzwerken ohne formale Hierarchien braucht es klare und verlässliche Kommunikationswege.

Dabei geht es nicht um mehr Meetings, sondern um:

  • nachvollziehbare Entscheidungsprozesse,
  • transparente Informationskanäle,
  • einen respektvollen Umgang auch bei unterschiedlichen Meinungen.

Konflikte gehören zur Zusammenarbeit dazu – sie entstehen nicht aus böser Absicht, sondern aus unterschiedlichen Sichtweisen. Werden sie frühzeitig angesprochen, können sie Entwicklung ermöglichen. Werden sie vermieden, bremsen sie Projekte und Engagement.

Fazit: Kooperation braucht Struktur, Vertrauen und Räume

Zusammenarbeit im ländlichen Raum ist kein Selbstläufer – aber sie ist ein entscheidender Hebel für nachhaltige Regionalentwicklung. Sie braucht klare Ziele, Vertrauen in unterschiedliche Stärken und eine offene Kommunikationskultur. Wenn diese Faktoren zusammenspielen, entstehen tragfähige Kooperationen mit Wirkung für die Region.

Das Lini Landlabor schafft Austauschformate und Begegnungsräume, in denen genau dieser Dialog möglich ist – über Organisations- und Projektgrenzen hinweg.

Sie möchten Projektideen weiterentwickeln?

Gabriele Höfler vom LINI Landlabor freut sich über die Kontaktaufnahme und den Austausch.

Netzwerkmanagerin LINI Landlabor
Gabriele Höfler
Mobil: +43 664 5451799
Mail:    hoefler@innovatives-innviertel.at

Rettungsinsel Ibmer Moor – neue Lebensräume für Bekassine und Brachvogel 

Projektträger: BirdLife Österreich

Projektlaufzeit: Dezember 2025 bis Dezember 2028

Projekttyp: 60 % – Nicht-direkt wertschöpfende Maßnahme

Aktionsfeld: 2B – „dahoam aufblian“ – Biodiversität steigern & Artenschutz leben

Projektbeschreibung:
Das Ibmer Moor im Bezirk Braunau stellt eines der letzten bedeutenden Brutgebiete für Bekassine (Gallinago gallinago), Brachvogel (Numenius arquata) und Krickente in Österreich dar. Trotz früherer Erhaltungsbemühungen verschlechterte sich der Erhaltungszustand ihrer Lebensräume in den letzten Jahrzehnten weiter, vor allem durch Sukzession, Entwässerung, Nutzungsintensivierung und klimatische Veränderungen. Durch gezielte Pflege- und Strukturmaßnahmen sollen degradierte Flächen entbuscht, wieder vernässt, die Habitatqualität verbessert und Brutplätze langfristig gesichert werden.

Projektziele:
Ziel des Projekts ist die langfristige Sicherung und Verbesserung der Brut- und Nahrungslebensräume für die Zielarten Bekassine, Brachvogel und Krickente. . Durch gezielte Habitatgestaltung, langfristige Pflege und hydrologische Optimierung sollen die Lebensraumansprüche dieser Arten erfüllt und die ökologische Funktionsfähigkeit des Moors gestärkt werden.

Geplante Maßnahmen:
 Die Schaffung offener Moorflächen und temporärer Überschwemmungsbereiche sowie die Förderung einer angepassten, extensiven Nutzung. Durch kleinräumige Strukturverbesserungen – etwa Entbuschung und Schaffung offener Bodenstellen, sollen optimale Brutbedingungen für Bekassine und Brachvogel geschaffen werden.

Gesamtkosten: € 60.000,00
Eigenmittel: € 24.000,00
Förderung 60 %: € 36.000,00

Open Air für alle – Veranstaltungsfläche in Pischelsdorf

Projektträger: Gemeinde Pischelsdorf am Engelbach

Projektlaufzeit: November 2025 bis November 2028

Projekttyp: 60 % – Nicht-direkt wertschöpfende Maßnahme

Aktionsfeld: 3B – Zusammenleben, Soziales und Inklusion „Gemeinschaft stärken“ Es wurden Vernetzungs- & Begegnungsräume in der Region und in Gemeinden reaktiviert und geschaffen.

Projektbeschreibung:
In den letzten Monaten ist in der Gemeinde Pischelsdorf am Engelbach mit der Neugestaltung der Pfarrhofgasse ein Platz für Begegnung und Events entstanden. Um diese Fläche langfristig, nachhaltig und witterungsunabhängig nutzbar zu machen, sind zusätzliche Maßnahmen notwendig. Dazu zählen insbesondere ein Sonnensegel als Schutz vor zunehmender Hitze und Extremwetter sowie begleitende organisatorische und infrastrukturelle Maßnahmen.

Projektziele:
Anpassung der Veranstaltungsfläche an klimatische Veränderungen, Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten und Verlängerung des Nutzungszeitraums durch Installation eines Sonnensegels inkl. Windsensor, Bekanntmachung der Open-Air-Location als neue Veranstaltungsfläche für die Region Oberinnviertel-Mattigtal, Einrichtung und Ausstattung einer Küche im bereits vorhandenen Pavillon. 

Geplante Maßnahmen:
Schaffung eines witterungsunabhängigen Vernetzungs- & Begegnungsraumes für Vereine, Organisationen und deren Veranstaltungen. Einrichtung einer kleinen Küchenzeile im Pavillon.

Gesamtkosten: € 29.892,00
Eigenmittel: € 11.956,80
Förderung 60 %: € 17.935,20

OEP – Organisationsentwicklungsprogramm Innviertel

Projektträger: kommINN – Netzwerk für begeisterte Unternehmer (Verein)

Projektlaufzeit: Jänner 2026 bis August 2028

Projekttyp: 60 % – Nicht-direkt wertschöpfende Maßnahme

Aktionsfeld: AF3_1; Daseinsvorsorge; Regionale Bevölkerung (Anzahl Personen), die einen verbesserten Zugang zu Infrastruktur und Dienstleistungen hat

Projektbeschreibung:
Regionale Organisationen (Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe, Vereine etc.) können sich mit dem Organisations-Entwicklungs-Programm OEP in den Themen >Innovation und Digitalisierung< und >Klimafitte Organisationen< weiterbilden.
Es werden Zukunftskonzepte für die Organisationen erarbeitet und in die Praxis umgesetzt.
* 7 zweitägige Module: Analyse der Situation in der eigenen Organisation, Entwicklung Zukunftsvision, Ziel- und Maßnahmenplanung, Feedback
* 6 halbtägige Coachings
* Aufgaben zur selbstständigen Erarbeitung

Projektziele:
Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie Steigerung der Arbeitgeber-AttraktivitätKompetenzsteigerung in Bezug auf Klimawandelanpassung, Digitalisierung, Personal-, Organisations- und Führungs-Know How Erweiterung bzw. Ergänzung regionaler Bildungsprogramme und Weiterentwicklung der Netzwerke

Geplante Maßnahmen:
* 7 zweitägige Module: Analyse der Situation in der eigenen Organisation, Entwicklung Zukunftsvision, Ziel- und Maßnahmenplanung, Feedback
* 6 halbtägige Coachings
* Aufgaben zur selbstständigen Erarbeitung
Regionale Produkte sichtbar machen und vernetzen
Innovation ankurbeln
Soziale Innovationen initiieren
Chancengleichheit verbessern
Klimawende vorantreiben

Gesamtkosten: € 134.420,00 für alle 3 LEADER-Regionen (Mitten im Innviertel, Sauwald-Pramtal und Oberinnviertel-Mattigtal)
Eigenmittel: € 53.768,00
Förderung 60 %: € 80.652,00 (gesamt) € 20,163,00 für LEADER Oberinnviertel-Mattigtal

LINI – Landlabor gestartet

LINI LANDLABOR GESTARTET – NEUER IMPULS FÜR KREATIVE ENTWICKLUNG IM LÄNDLICHEN RAUM
Mit einem erfolgreichen Auftakttreffen am 10. Dezember ist das „LandLabor Innviertel“ (LINI) offiziell gestartet. Das neue regionale Innovationsnetzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklungen im Innviertel voranzutreiben – besonders in den Bereichen Lebensmittel, Boden & Baukultur sowie Ressourcen und Kreislaufwirtschaft.

Praxisnah und offen für alle
Seit 1. November führt Gabriele Höfler aus Diersbach als Netzwerkmanagerin die Umsetzung des Projekts. Sie begleitet den Aufbau des Netzwerks und bringt Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Gemeinden und Wissenschaft zusammen. Beim Kickoff stellten Rita Atzwanger von der LEADER-Region Mitten im Innviertel, Johannes Karrer vom Regionsverband Sauwald-Pramtal und Florian Reitsammer LEADER Oberinnviertel-Mattigtal die Grundidee vor. „Ein Ort, an dem neue Lösungen für regionale Herausforderungen entstehen sollen – gemeinsam, praxisnah und offen für alle, die sich einbringen wollen“, lädt Florian Reitsammer zum Mitmachen ein.

Expertinnen und Experten bilden neuen Beirat
Ein wichtiger Baustein dafür ist der neu eingerichtete Beirat, der beim Auftakttreffen erstmals zusammenkam. Er setzt sich aus Fachleuten verschiedener Bereiche zusammen: Fabian Wenger von der KEM-Klimazukunft Mattigtal vertritt Klima- und Energiethemen, Andreas Van-Hametner vom Ressourcenforum Österreich bringt Expertise zur Kreislaufwirtschaft ein, Elisabeth Murauer vom der Boden.Wasser.Schutz.Beratung begleitet das Thema Boden. Für Lebensmittel ist Gerhard Wipplinger von „Wie’s Innviertel schmeckt“ an Bord, für Baukultur und Architektur Peter Wimmesberger von hubfour Architekten. Gabriel Gruber von der Wirtschaftskammer Schärding steuert wirtschaftliche und innovative Perspektiven bei.

Workshops für neue Denkweisen in der Region
Der Beirat soll das Projekt inhaltlich mitgestalten. Beim ersten Treffen wurden bereits zentrale Themen und mögliche Projektideen diskutiert: die Stärkung regionaler Wertschöpfung, neue Ansätze für den verantwortungsvollen Umgang mit Boden und regionalen Ressourcen sowie konkrete Schritte hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Ebenso wurde betont, wie wichtig es ist, neue Denk- und Arbeitsweisen in der Region zu fördern – etwa durch Workshops, gemeinsame Entwicklungsformate oder Weiterbildungen.

Drei Innviertler LEADER-Regionen stehen dahinter
Träger des Projekts sind die drei LEADER-Regionen im Innviertel. In den kommenden Monaten sollen erste Pilotprojekte ausgearbeitet und weitere regionale Akteurinnen und Akteure eingebunden werden. Ziel ist es, das Innviertel zu einer Modellregion für nachhaltige Innovation im ländlichen Raum zu entwickeln.

„Das Innviertel hat enormes Potenzial“, sagt Netzwerkmanagerin Gabriele Höfler. „Mit dem LandLabor wollen wir neue Ideen nicht nur denken, sondern gemeinsam umsetzen.“ 

Auch Beiratsmitglied WKO-Geschäftsfstellenleiter Gabriel Gruber aus Schärding freut sich auf die Zusammenarbeit: „Das LandLabor verbindet wirtschaftliche Perspektiven mit nachhaltiger Innovation. Für unsere Betriebe ist es eine wichtige Chance, neue Lösungen zu entwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Ich freue mich darauf, im Beirat Projekte mitzugestalten, die das Innviertel nachhaltig voranbringen.“

Mit dem Start des Beirats wurde nun ein wichtiger Grundstein gelegt. Das Innviertel darf sich auf eine spannende und zukunftsorientierte Entwicklungsphase freuen.

Post vo dahoam! – unser neuer Newsletter

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung zur „Post vo dahoam!“
– dem neuen Newsletter der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal!

Titel-Newsletter-Post


Im zwei-Monats-Rhythmus erfahren Sie von den neuesten Projekten, von bevorstehenden Veranstaltungen und natürlich auch von den Beschlüssen unseres LEADER-Vorstandes, die unsere Region, bestehend aus 37 Gemeinden, immer lebens- und liebenswerter machen.

„Aufblian im Toi“ Ausstattung des Voltigier- und Therapiezentrums im Tal/ Braunau

Projektträger: Sportunion Voltigier- und Reitverein Braunau

Projektlaufzeit: Oktober 2025 bis September 2027

Projekttyp: 60 % – Nicht-direkt wertschöpfende Maßnahme

Aktionsfeld: AF3_1; Daseinsvorsorge; Regionale Bevölkerung (Anzahl Personen), die einen verbesserten Zugang zu Infrastruktur und Dienstleistungen hat

Projektbeschreibung:
Der SUVRV Braunau wurde 1972 gegründet. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Verein neben dem Spitzensport dem Breitensport verschrieben. Es gibt ein breit aufgestelltes Trainerteam, welche über 40 Kinder und Jugendliche in 6 Trainingsgruppen regelmäßig trainiert. Daneben gibt es weitere Angebote, um vor allem Kinder an den Pferdesport heranzuführen. Außerdem: Pferdegestützte Therapie von Martina Wittich: Neben Kursen für österreichische Voltigiererinnen werden auch Ausbildungskurse abgehalten. In den letzten beiden Jahren wurde eine neue Anlage mit Reithalle, Stall und Funktionsräumen am bestehenden Standort im Tal gebaut. Im Rahmen des LEADER-Projekts soll jetzt die Innenausstattung umgesetzt werden.

Projektziele:
Weiterführung der bisherigen wichtigen Vereinstätigkeit; Ausweitung des sportlichen Angebots; Ausweitung der Therapieangebote; Ausweitung der Zusammenarbeit mit Schulen; Erweiterung des Sportangebots; Ausweitung der Veranstaltungen auf Wettkämpfen wie OÖ-Cups und Landesmeisterschaften, evtl. in weiterer Folge auch Staatsmeisterschaften; Ausweitung von Kursangeboten

Geplante Maßnahmen:
2025/26: Installation einer Musikanlage 2026/27: Ausstattung Garderoben und des Gymnastikraums; Ausstattung Vereinsstüberl mit Küche und Sitzgelegenheiten

Gesamtkosten: € 63.947,99
Eigenmittel: € 25.579,19
Förderung 60 %: € 38.368,79

Nahversorger GENUSSECK‘ PONTIGO

Projektträger: Mag. Manuela Kinzl

Projektlaufzeit: Oktober 2025 bis Dezember 2026

Projekttyp: 40 % – Direkt wertschöpfende Maßnahme

Aktionsfeld: AF1_1.05 regionale Wettbewerbsfähigkeit; Anzahl an Projekten mit Beitrag zur Wirtschafts(standort)entwicklung

Projektbeschreibung:
Ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb mitten im Ortszentrum von St. Pantaleon mit einem kleinen Selbstbedienungs-Hofladen, der sehr gut angenommen wird, möchte sich gerne vergrößern und das Angebot in ein GENUSSECK ausbauen.

Projektziele:
Qualitative Nahversorgung der Bevölkerung direkt im Ortszentrum von St.PantaleonStärkung und Wertschätzung unserer regionalen Identität und Unabhängigkeit von großen Handelsketten
Förderung regionaler DirektvermarkterInnen und ProduzentInnen
Nachhaltiges Wirtschaften durch kurze Lieferketten, faire Preise und bewussten Konsum

Geplante Maßnahmen:
Anschaffung und Aufstellung eines Doppelcontainers, um mehr Verkaufsfläche für regionale Köstlichkeiten zu schaffen.

Gesamtkosten: € 63.600,00
Eigenmittel: € 38.160,00
Förderung 40 %: € 25.440,00

Mobbingprävention und Resilienzstärkung

Projektträger: Elternverein der NMS Hochburg Ach – ARGE Mobbingpräventionsprogramm und Resilienzstärkung

Projektlaufzeit: Oktober 2025 bis September 2027

Projekttyp: 80 % – Maßnahmen zu Querschnittsthemen

Aktionsfeld: 3C – Bildung, Wissen, Chancengleichheit „benachteiligte Bevölkerungsgruppen fördern

Projektbeschreibung:
Mobbing ist ein weit verbreitetes Problem in Schulen, das nicht nur das Wohlbefinden der betroffenen Kinder beeinträchtigt, sondern auch langfristige Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit und ihre schulische Leistung haben kann. Um diesem Problem wirksam zu begegnen und gleichzeitig lebenslange Fähigkeiten zu fördern, ist es entscheidend, Präventionsmaßnahmen zu implementieren.

Projektziele:
Das Hauptziel dieses Projekts ist es, eine umfassende Initiative zur Mobbingprävention und Resilienz Stärkung in Schulen zu etablieren, die auch die Selbstwertstärkung, Konfliktlösung und Kommunikation der Schüler umfasst. Dabei werden auch lebenslange Fähigkeiten gefördert, von denen die Schüler ihr gesamtes Leben lang profitieren werden.

Geplante Maßnahmen:
Workshops in Schulen / pro Klasse 6 Einheiten
Elterninformation/ Vortrag

Gesamtkosten: € 30.450,00
Eigenmittel: € 6.090,00
Förderung 80 %: € 24.360,00

Willkommen beim „dahoam aufblian“-Dorf-Duell 2025!

2 Gemeinden aus der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal treten in einem Quiz gegeneinander an und sammeln Punkte.
Die Quizfragen ergeben sich aus einem Thema, das die beiden Duell-Gemeinden verbindet (siehe Liste unten).

Wir haben gemeinsam mit „Mein Bezirk Braunau“ die Bürgermeister:innen mit der Kamera besucht. Sie legen mit einer Schnellraterunde vor und anschließend ist die ganze Gemeinde gefragt, die Punkte aufzustocken bzw. den Sieg für die Gemeinde zu holen.


Welche Gemeinde gerade führt, sieht man live im Ranking.

Wie kann man mitmachen?
Einfach diesem Link folgen:
https://dahoamaufblian.at/dorfduell/

Was kann man gewinnen?
Die Gewinner-Gemeinde aus dem „Dorf-Duell“ bekommt eine halbe Seite in MeinBezirk Braunau.
Am Ende gibt es ein Quiz für alle 37 Gemeinden mit je 1 Frage aus den 18 Duell-Themen.
Der Ort, der dabei die meisten Punkte sammelt, bekommt eine Doppelseite und die Titelseite in der Zeitung am Ende der Aktion!

Warum machen wir das?
Weil sie so die Gemeinden auf eine sehr persönliche und ganz andere Art präsentieren können, verwirklichte LEADER-Projekte vor den Vorhang geholt werden und Identität mit der Heimatgemeide geschaffen wird, indem man zusammenhilft und gemeinsam den Sieg holt.

Diese Gemeinden treten gegeneinander an:
Ab Start habt ihr 14 Tage Zeit Punkte für Eure Gemeinde zu sammeln!

DatumDuellThema
Do, 31.07.2025Mining : Pfaffstätt : Burgkirchen✓ Schlösser und Burgen
Do, 14.08.2025Franking : Perwang✓ Badeseen (Holzöstersee/Grabensee)
Do, 28.08.2025Gilgenberg : Schwand✓ Motorsport (Motorrad/ StockCar)
Do, 11.09.2025Moosdorf : Eggelsberg✓ Ibmer Moor
Do, 25.09.2025Jeging : St. Peter a.H.✓ Most (Mostschänken)
Do, 09.10.2025Auerbach : Handenberg✓ Wappen (schwimmende Ente)
Do, 23.10.2025St. Georgen a.F. : Überackern✓ Bürgermeister/Bürgermeisteramt
Do, 06.11.2025Lochen am See : Braunau am Inn✓ ORF (Pötzelsberger/Eberhartinger)
Do, 20.11.2025Haigermoos : Mattighofen✓ Germany’s Next Topmodel
Do, 04.12.2025Pischelsdorf : Neukirchen a.d.E.✓ Enknach und Mühlen
Do, 18.12.2025Hochburg-Ach : Feldkirchen b.M.✓ Musik (FX Gruber/Trapp Familie)
MI, 31.12.2025St. Radegund : Lengau✓ anders sein (Jägerstätter/Riese von Lengau)
Do, 15.01.2026Tarsdorf : St. Pantaleon✓ Themenwege (Brotweg/Bergbau)
Do, 29.01.2026Ostermiething : Geretsberg✓ Begegnungsorte (Pfarrh./Krämerh.)
Do, 12.02.2026Schalchen : Palting✓ Bier (Woigartlbräu – Mundenham)
Do, 26.02.2026Helpfau-Uttendorf : Mauerkirchen✓ Markt (Josefimarkt/Einkaufszeile)
Do, 12.03.2026Moosbach : Kirchberg b.M✓ Kelten & Römer (Steinbeil/röm.Villa)
Do, 26.03.2026Munderfing : Weng✓ Energie (Energiewerkstatt/Hargassner)

Projekteinreichung! der 13. Call ist geöffnet

Ab nun werden die Projekte online erfasst und abgewickelt.

Dafür ist eine Handy-Signatur, eine Projektbeschreibung und ein Kostenplan notwendig.

Hier geht’s zum Link:

Aufrufe | AMA – AgrarMarkt Austria

Fristen und Zeitfenster:

Der Projektaufruf läuft von 05.03.2026 bis 16.05.2026.

Die Projektauswahl der eingereichten Projekte findet am 17.06.2026 statt.

Dieses Datum gilt als Stichtag für die Kostenanerkennung.

Im Fall einer Förderempfehlung ist somit der frühestmögliche Projektstart am 18.06.2026.

Verfügbare Mittel und Ziel von Projekten:

Der Projektaufruf richtet sich an Gemeinden, Unternehmen, Vereine, Arbeitsgruppen und Personen, die die Region Oberinnviertel-Mattigtal mit neuen Ideen lebenswerter machen möchten.
Förderfähig sind Projekte, die unserer regionalen Entwicklungsstrategie entsprechen.

Im vorliegenden Projektaufruf stehen dafür maximal EUR 240.000,00 zur Verfügung.

An Projekte, die LEADER-gefördert werden, wird der Anspruch gestellt, dass sie einen Beitrag zur Lokalen Entwicklungsstrategie leisten. Sie müssen die Bevölkerung aktiv einbinden, einen Mehrwert für die gesamte Region bewirken, auf langfristigen Bestand ausgerichtet sein, innovative Impulse geben und die Zusammenarbeit in der Region unterstützen.

hier geht’s zum offiziellen Aufruf zur Projekteinreichung als PDF: Projektaufruf 13. Call

hier geht’s zur ausführlichen Beschreibung der Förderinfos: https://dahoamaufblian.at/foerderinfos/

Erweiterung Holzwiesental

Projektträger: Gemeinde Schalchen

Projektlaufzeit: Juni 2025 bis Dezember 2026

Projekttyp: Nicht-direkt wertschöpfende Maßnahme 60 %

Aktionsfeld: Festigung oder nachhaltige Weiterentwicklung Natur & Kultur, Stärkung der für das Gemeinwohl wichtigen Strukturen und Funktionen, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel

Projektbeschreibung:
Da sich der seit 2016/2017 bestehende Naturerlebnispfad mit dem Motorik-Zentrum und der Waldhütte großer Beliebtheit erfreut, soll die Waldhütte saniert und der Naturerlebnispfad mit dem Motorik-Zentrum erweitert werden. Die Erweiterung ist notwendig, um den Besuchern auch zukünftig attraktive Erlebnisse bieten zu können.

Projektziele:
Kinder und Erwachsene (Familien) sollen gleich viel Nutzen daraus erzielen, durch spielerische und didaktische Elemente. Die Aufgaben der menschlichen Sinne sollen auf vielfältigste Art und Weise vermittelt werden. Informativ, plakativ, spielerisch leicht und zum Mitmachen animierend, wie eben „unauffällige Wissensvermittlung“ an das Kind aber auch an den Erwachsenen gebracht werden soll.

Geplante Maßnahmen:
Ausbaustufe eins – Sanierung der Waldhütte (geplant im Jahr 2025) Die im Besitz der Österreichischen Bundesforste AG stehende Waldhütte im Motorik-Zentrum Holzwiesental soll mit einer Überdachung (Pultdächer) erweitert werden. Ausbaustufe zwei – neuer Themenweg „Sinne“ + Zusatztafel Verhaltensregeln Dazu sollen an acht Stationen kindgerechte Bilderbuchtafeln entworfen werden, einfache Installationen im Wald, wie z.B. Waldtelefon, Fühlbox, Waldkaugummibox etc.

Gesamtkosten: € 64.212,88
Eigenmittel: € 25.685,15
Förderung 60 %: € 38.527,73

Auf Schatzsuche in Kirchberg bei Mattighofen

Projektträger: ARGE Tourismus Kirchberg/Mattighofen

Projektlaufzeit: Juni 2025 bis Juni 2027

Projekttyp: Nicht-direkt wertschöpfende Maßnahme 60 %

Aktionsfeld: Steigerung der Wertschöpfung und Festigung oder nachhaltige Weiterentwicklung Natur & Kultur

Projektbeschreibung:
Die Gemeinde Kirchberg bei Mattighofen ist reich an kulturellen Schätzen, geschichtlichen Spuren und besonderen Traditionen, die oft nicht einmal den Einheimischen in vollem Umfang bekannt sind. In einem neuen und innovativen Projekt sollen diese besonderen Orte und ihre Geschichten nachhaltig erarbeitet und rund um die Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Projektziele:
Dokumentation und Vermittlung der lokalen Geschichte und Traditionen durch innovative, digitale Formate. Interaktive Ansätze, die Wissen vermitteln und Spaß machen, für alle Zielgruppen. Digitale Technologien als Werkzeug für Entdeckung und Bildung. Ein nachhaltiges Angebot, das Geschichte und Traditionen langfristig, einfach und kostenlos für die Nutzer:innen zugänglich macht. Kooperationen mit Schulen für praxisorientierte und spannende Lernerfahrungen.

Geplante Maßnahmen:
In Zusammenarbeit mit lokalen Expert:innen wird eine GPS-basierte Outdoor-Entdeckertour für das Smartphone entwickelt. Die Tour kombiniert spannendes Storytelling in Form eines Chatbot-Dialogs mit Rätseln, Punktesammeln und Belohnungen. Nutzer:innen können auf ihrer Tour durch Kirchberg interaktiv Geschichten hören, Aufgaben lösen und dabei auf spielerische Weise mehr über die Gemeinde und ihre bedeutenden Orte erfahren.

Gesamtkosten: € 10.000,–
Eigenmittel: € 4.000,–
Förderung 60 %: € 6.000,–