LINI – Landlabor gestartet

LINI LANDLABOR GESTARTET – NEUER IMPULS FÜR KREATIVE ENTWICKLUNG IM LÄNDLICHEN RAUM
Mit einem erfolgreichen Auftakttreffen am 10. Dezember ist das „LandLabor Innviertel“ (LINI) offiziell gestartet. Das neue regionale Innovationsnetzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklungen im Innviertel voranzutreiben – besonders in den Bereichen Lebensmittel, Boden & Baukultur sowie Ressourcen und Kreislaufwirtschaft.

Praxisnah und offen für alle
Seit 1. November führt Gabriele Höfler aus Diersbach als Netzwerkmanagerin die Umsetzung des Projekts. Sie begleitet den Aufbau des Netzwerks und bringt Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Gemeinden und Wissenschaft zusammen. Beim Kickoff stellten Rita Atzwanger von der LEADER-Region Mitten im Innviertel, Johannes Karrer vom Regionsverband Sauwald-Pramtal und Florian Reitsammer LEADER Oberinnviertel-Mattigtal die Grundidee vor. „Ein Ort, an dem neue Lösungen für regionale Herausforderungen entstehen sollen – gemeinsam, praxisnah und offen für alle, die sich einbringen wollen“, lädt Florian Reitsammer zum Mitmachen ein.

Expertinnen und Experten bilden neuen Beirat
Ein wichtiger Baustein dafür ist der neu eingerichtete Beirat, der beim Auftakttreffen erstmals zusammenkam. Er setzt sich aus Fachleuten verschiedener Bereiche zusammen: Fabian Wenger von der KEM-Klimazukunft Mattigtal vertritt Klima- und Energiethemen, Andreas Van-Hametner vom Ressourcenforum Österreich bringt Expertise zur Kreislaufwirtschaft ein, Elisabeth Murauer vom der Boden.Wasser.Schutz.Beratung begleitet das Thema Boden. Für Lebensmittel ist Gerhard Wipplinger von „Wie’s Innviertel schmeckt“ an Bord, für Baukultur und Architektur Peter Wimmesberger von hubfour Architekten. Gabriel Gruber von der Wirtschaftskammer Schärding steuert wirtschaftliche und innovative Perspektiven bei.

Workshops für neue Denkweisen in der Region
Der Beirat soll das Projekt inhaltlich mitgestalten. Beim ersten Treffen wurden bereits zentrale Themen und mögliche Projektideen diskutiert: die Stärkung regionaler Wertschöpfung, neue Ansätze für den verantwortungsvollen Umgang mit Boden und regionalen Ressourcen sowie konkrete Schritte hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Ebenso wurde betont, wie wichtig es ist, neue Denk- und Arbeitsweisen in der Region zu fördern – etwa durch Workshops, gemeinsame Entwicklungsformate oder Weiterbildungen.

Drei Innviertler LEADER-Regionen stehen dahinter
Träger des Projekts sind die drei LEADER-Regionen im Innviertel. In den kommenden Monaten sollen erste Pilotprojekte ausgearbeitet und weitere regionale Akteurinnen und Akteure eingebunden werden. Ziel ist es, das Innviertel zu einer Modellregion für nachhaltige Innovation im ländlichen Raum zu entwickeln.

„Das Innviertel hat enormes Potenzial“, sagt Netzwerkmanagerin Gabriele Höfler. „Mit dem LandLabor wollen wir neue Ideen nicht nur denken, sondern gemeinsam umsetzen.“ 

Auch Beiratsmitglied WKO-Geschäftsfstellenleiter Gabriel Gruber aus Schärding freut sich auf die Zusammenarbeit: „Das LandLabor verbindet wirtschaftliche Perspektiven mit nachhaltiger Innovation. Für unsere Betriebe ist es eine wichtige Chance, neue Lösungen zu entwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Ich freue mich darauf, im Beirat Projekte mitzugestalten, die das Innviertel nachhaltig voranbringen.“

Mit dem Start des Beirats wurde nun ein wichtiger Grundstein gelegt. Das Innviertel darf sich auf eine spannende und zukunftsorientierte Entwicklungsphase freuen.