Braunauer BezirksRundschau vom 09. Juni 2016
Alle Beiträge von Ulli
UNTERSTÜTZUNG FÜR UNSERE NACHBARN IN SIMBACH!
Die verheerenden Überschwemmungen haben die Stadt Simbach vergangene Woche schwer getroffen. Straßen, Häuser und Geschäfte wurden gänzlich zerstört, der Ortskern von Simbach gleicht einem Trümmerfeld.
Viele Familien, Unternehmen und Einrichtungen stehen vor dem Ruin.
Unter der Kennung „Braunau für Simbach“ wurde bei der Raiffeisenbank Braunau ein Spendenkonto eingerichtet.
Kennung „Braunau für Simbach“
IBAN: AT23 3406 0800 0812 8829
BIC: RZOOAT2L060Herzlichen Dank!!!
Anreda Gurtner gewinnt den Preis aus Eggelsberg!
Wir gratulieren Frau Andrea Gurtner aus Aspach. Sie gewinnt einen Essensgutschein im Wert von € 25,00 von der Trattoria Marianne.
Die richtige Antwort lautet: Eggelsberg
Nach dem Abbruch des Schlosses Ibm, um die Jahrhundertwende, kam in der Bevölkerung von Ibm der Wunsch nach einer eigenen Kapelle auf, in der die wundertätige Statue „Maria Hilf“ aus dem 15. Jahrhundert, einen neuen Platz fand.
Der Spatenstich für den Bau fand am 12. August 1902 statt.
1900 wurde der Maria-Hilf-Kapellenverein gegründet, der sich seither als Eigentümer um die Kapelle sorgt.
Jedes Jahr im Oktober veranstaltet der Verein einen gut besuchten Kirtag.
LEADER ist Startpilot für innovative Ideen – Förderung zwischen 40% und 80%
Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: „LEADER ist Startpilot für innovative Ideen –
20 oö. Regionen erhalten 45 Mio. Euro“
Förderung legte in aktueller Periode sehr guten Start hin
„Die Verantwortung muss dorthin, wo die Entscheidungen zu treffen sind: in die Regionen“, betonte Landesrat Max Hiegelsberger beim LEADER-Obleute-treffen im Agrarbildungszentrum Lambach. In der EU-geförderten Regional-förderung hat sich Oberösterreich in 20 LEADER-Regionen ein Selbstverständnis gegeben und eine Gesamtstrategie entwickelt. In einer ersten Bilanz zeigt sich, dass die Förderung in der aktuellen Periode 2014-2020 einen sehr guten Start hingelegt hat. „186 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von 16 Mio. Euro und dazu 10 Mio. Euro LEADER-Förderung zeigt, dass wir gut unterwegs sind“, so DI Wolfgang Löberbauer als zuständiger Referatsleiter in der Abteilung Land- und Forstwirtschaft.
Lösungen für Zukunftsfragen
Neu bei LEADER sind die Kleinprojekte: Bis zu einem Projektvolumen von 5.700 Euro gibt es ein vereinfachtes Verwaltungsverfahren, 52 derartige Vorhaben sind derzeit in Oberösterreich in Umsetzung. „Die LEADER-Regionalförderung ist ein Startpilot für die Umsetzung innovativer regionaler Ideen.“ Die Umsetzungen kommen vorrangig aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Landwirtschaft. Die meisten Projekte wurden bisher von Vereinen eingereicht. „Die LEADER-Regionalförderung kümmert sich um einen Zukunftsbereich. Wir können damit die Menschen dort abholen, wo man sich nicht nur immer mit Problemen beschäftigen muss, sondern Lösungen für Zukunftsfragen umsetzen kann“ resümiert Landesrat Hiegelsberger.
Arbeitsplätze in die Regionen bringen
Die LEADER-Projekte werden mit 40 bis 80 Prozent Förderintensität aus EU-, Bundes- und Landesmitteln unterstützt. 45 Mio. Euro stehen den 20 Regionen in sieben Jahren zur Verfügung. „Stärken erkennen, Chancen eröffnen und Arbeitsplätze schaffen ist Aufgabe der LEADER-Regionalförderung. In dieser EU-Periode haben die Regionen vor Ort die Verantwortung für Budget und Themen, sie nehmen diese auch gezielt wahr“, dankt Landesrat Max Hiegelsberger den LEADER-Obleuten sowie den Managerinnen und Managern für ihren Einsatz.
Alle Details zu LEADER auf der Website: www.leader.at
Bildtext: Die Startpiloten für Regionalideen: LEADER-Obleutetreffen mit Landesrat Max Hiegelsberger (1. Reihe/4. v.r.).
Fotonachweis: Land OÖ/Fürtbauer, Abdruck honorafrei
Kennen Sie sich „dahoam“ aus? (Frage 19)
Haschhof – Feiern im Dorf
Seit 26 Jahren finden im Haschhof in Mining gemeindeübergreifende Veranstaltungen statt. Der Zustand des Stadels ist mittlerweile so schlecht, dass eine weitere Nutzung nicht mehr möglich ist.
Der Stadl wird nun abgetragen und in traditioneller innviertler Zimmermannskunst neu errichtet.
Durch die Neugestaltung des Stadels wird das Zusammenleben der Generationen und der gesellschaftlichen Gruppen gefördert.
Der Haschhof kann somit als Ort des Zusammenkommens für regionale und überregionale Veranstaltungen erhalten werden.
Bisher wurde vom Haschhof – einem traditionellen innviertler Vierseithof – nur der Stadl genutzt. Damit dieser einzigartige Vierseithof als innviertler Unikat erhalten bleibt, ist geplant das Bauernhaus zu renovieren und das Backhaus mit Dörrofen wieder neu zu aktivieren.
Die Bauarbeiten sind zugügig voran geschritten und bereits im August konnte das erste Fest der Liedertafel darin stattfinden.
Projektträger: Ing. Günter Hasiweder
Aktionsfeld: Gemeinwohl
Fördersatz: 50 %
eine Uttendorferin, die ihre Heimat kennt :-)
Casting für Filmprojekt „HeldInnenzeitreise“
In Zusammenarbeit mit mehreren Schulen und mit der Bevölkerung des Inn- und Hausruckviertels entsteht unter der Regie des bekannten österreichischen Regisseurs Wolfram Paulus ein Episodenfilm. An dem Projekt sind die Leaderregionen Oberinnviertel-Mattigtal, Mostlandl-Hausruck, Sauwald-Pramtal und Vöckla-Ager beteiligt. Sechs Kurzgeschichten aus Keltenzeit, Mittelalter, Renaissance, NS-Zeit, Gegenwart und Zukunft werden mittels eines roten Fadens zu einer Einheit verbunden. Die Geschichten handeln von Liebe, Eifersucht, Verrat, Hass, Krieg und couragierten Personen, die der Handlung eine neue Wendung geben.
Für die nächsten Episoden werden noch DarstellerInnen aus den beteiligten Leaderregionen gesucht.
Castingtermine:
Freitag, 10.06. Gemeindeamt Neukirchen an der Enknach 13-18 Uhr
Samstag, 11.06. Volksschule Frankenburg 13-18 Uhr
Sonntag, 12.06. Schloss Sigharting 13-18 Uhr
Mehr Infos zum Projekt: http://www.heldenzeitreise.at/
Kennen Sie sich „dahoam“ aus? (Frage 18)
Den Freibadgutschein hat Christian Schrattenecker aus Jeging gewonnen!
Wir gratulieren Herr Christian Schrattenecker, er hat den Freibadgutschein vom Grabensee gewonnen!
Der naturgeschützte Grabensee ist ca. 131 ha groß und ein warmer Moorsee.
Er ist der kleinste der drei Trumer Seen auf oberösterreichischer Seite.
Es gibt hier nur eine sanfte touristische Nutzung. Daher ist der See perfekt für einen ruhigen und erholsamen Urlaub geeignet. Das Bad selbst hat einen naturbelassenen Strand sowie ein eigenes Kinderbecken.
Der Campingplatz, direkt neben dem Strandbad gelegen, ist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet.
Workshop „ANDERS SEIN und trotzdem DAZUGEHÖREN“
Die Durchschnittsgröße eines Innviertlers beträgt 1,80m. Franz Winkelmeier aus Lengau war 2,58 m groß und wurde als „Riese von Lengau“ zu einer europäischen Attraktion. Durch seine Körpergröße war er eindeutig „anders“. „Anders sein“ kann man auf vielerlei Arten, durch die Hautfarbe, wegen einer Behinderung oder durch die Weltanschauung …
Wenn man „anders ist“ muss man lernen, damit umzugehen – noch besser ist es, wenn man von der Gesellschaft so angenommen wird wie man ist und sich integriert fühlt.
Damit sich zum Thema Chancengleichheit noch einiges verändert, veranstalten wir am Montag, den 13. Juni 2016 einen Workshop und wollen dabei Ideen ausarbeiten, die Menschen mit besonderen Bedürfnissen den Alltag erleichtern.
Wir laden Sie sehr herzlich ein zum
WORKSHOP
„ANDERS SEIN und trotzdem DAZUGEHÖREN“
am 13. Juni 2016
um 18.30 Uhr
ins Riesenmuseum Lengau
Kennen Sie sich „dahoam“ aus? (Frage 17)
Helmut Weiss aus Gilgenberg gewinnt den Preis aus Franking!
Wir gratulieren Herrn Helmut Weiss aus Gilgenberg zur Bauerngolf-Wanderung mit Brotzeit für 4 Personen beim Kirchenwirt Mayr im Wert von € 40,00.
Eine besondere Attraktion ist das erste „Wander-Bauerngolf“, das die Besucher zu einer unvergesslichen Wanderung durch das Gebiet der Gemeinde Franking anregen soll. Es wurden aus alten bäuerlichen Landwirtschaftsgeräten neue und eindrucksvolle „Bauerngolf-Bahnen“ (ähnlich Minigolfbahnen) errichtet. Der Schläger kann wunderbar als Wanderstock verwendet werden.
Kennen Sie sich „dahoam“ aus? (Frage 16)
Michaela Schmitzberger gewinnt den Preis aus Geretsberg!
Ein „Bradl in der Rain“ für 4 Personen vom Jagdgasthaus Schmidhammer in Geretsberg gewinnt Frau Michaela Schmitzberger aus Pischelsdorf.
Wir gratulieren sehr herzlich!
2 Legenden ranken sich um die Viper/- oder Fieberkapelle in Geretsberg (sie befindet sich im Weilhartsforst in der Nähe der Ortschaft Reith):
Die Kapelle ist ein Rundbau, den Innenraum schließt eine flache Kuppel ab, die mit Stukkos (Gitterwerk, Blumenkörbchen und Engelköpfen) versehen ist. Über der Tür befinde…t sich ein neueres Fresko, wo ein Mädchen zu sehen ist, das von einer Schlange bedrängt wird und ihr ein Engel zu Hilfe kommt. In einer vergitterten Nische an der Stirnwand der Kapelle befindet sich ein Gemälde, welche die Muttergottes, die das bekleidete Kind auf dem rechten Arm hält und in der linken Hand ein Zepter hält, darstellt. Das Kind hält rechts die Weltkugel und segnet mit der linken Hand.
Die Entstehungsgeschichte unserer Viperkapelle kann nicht belegt werden. Es heißt, dass eine beerensammelnde Frau – könnte aber auch ein Mädchen gewesen sein – im Weilhartsforst von einer Schlange (Viper) gebissen wurde. Als Dank, dass der Schlangenbiss nicht tödlich verlaufen ist, wurde eine Gedenktafel aufgestellt. Erst später wurde an dieser Stelle eine Kapelle – möglicherweise zuerst eine Holzkapelle – errichtet.
Es könnte sich auch (und) so zugetragen haben:
Einst soll sich hinter der Kapelle eine Heilquelle gegen Fieber (daher stammt die Bezeichnung „Fieberkapelle“) befunden haben. Diese Quelle ist aber nicht (mehr) vorhanden.
Genaue Recherchen im Grundbuch, beim Landesarchiv, uvm. haben keine Klarheit über die Entstehungsgeschichte und auch über die Eigentumsübertragung an die Gemeinde ergeben. Auch das Jahr der Errichtung der Kapelle konnte nicht erhoben werden. In älteren Schriften heißt es, dass unsere Viperkapelle in der Zeit des österreichischen Erbfolgekrieges – um 1740 – erbaut wurde. Vom oberösterreichischen Landesarchiv wurde jedoch festgestellt, dass im Jahr 1882 das bebaute Grundstück „Viperkapelle“ noch nicht existiert hat. So wird wohl die Geschichte unserer Viperkapelle ein Geheimnis bleiben. Gerade in unserer hektischen und gläsernen Zeit ist ein Rätsel doch etwas ganz Besonderes.
Sicher jedoch ist, dass diese Waldkapelle ein Ort der Ruhe und Stille ist, und jedem Gast ist es freigestellt, die eine oder die lieber die andere Legende zu glauben, oder sich seine eigene Geschichte dazu erdenken.
Nachstehend werden die uns bekannten Fakten zu den Renovierungen dargestellt:
Die Viperkapelle wurde nach dem 1. Weltkrieg von einem Geretsberger Heimkehrer – Bäckermeister Franz Beireder aus Webersdorf – renoviert. Am 11. September 1927 wurden die Kapelle und das Gnadenbild geweiht.
Segnung der Viperkapelle am 15. August 2013.
Kennen Sie sich „dahoam“ aus? (Frage 15)
Klaus Uhler gewinnt den Braunauer Bädergutschein!
Der Braunauer Uhler Klaus gewinnt den € 35,– Gutschein von den Braunauer Bädern (Hallenbad und Freibad, inkl. Sauna).
Die richtige Antwort lautet: Braunau am Inn. Es handelt sich um das 2004 renovierte Vorderbad-Gebäude, in dem sich auch das Agendabüro der lokalen Agenda21 (Braunau21) befindet. Das ehemalige Vorderbad am Stadtbach von Braunau zeigt den interessierten Familien den Badebetrieb des späten Mittelalters! Die museal aufbereitete historische Badestube im Vorderbad ist seit November 2004 öffentlich zugänglich.
Im Jahr 1592 wurde das Vorderbad erstmals schriftlich erwähnt, das Bad war aber schon lange davor in Betrieb. Anhand von Leuchtpulten, Projektionen und Hörstationen begibt man sich auf eine Zeitreise ins Mittelalter und wird über das Baden, die verschiedenen Heilpraktiken, die Lebensweise in der Stadt und über archäologische Funde informiert.
Direkt am Stadtbach betrieb die Stadt Braunau am Inn im Mittelalter drei Badeanlagen: das Vorderbad, das Mitterbad, das Hinterbad. Die noch heute vorhandenen Gebäude stehen am Stadtbach, der damals das Wasser für die Badeanlagen lieferte – das Vorderbad in der Färbergasse 13 wird von Mitterbad und Hinterbad lediglich durch die Brücke „Am Berg“ getrennt. Die Vorderbad-Badeanlage wurde vom Anfang des 16. Jahrhunderts und bis zum späten 18. Jahrhundert betrieben. Dann wurde der Badebetrieb eingestellt. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde das Gebäude privat genutzt.
Das Besondere am Vorderbad ist, dass es in ganz Europa nur noch einige wenige so gut erhaltene Badeanlagen aus dieser Zeit gibt. Nach unserem derzeitigen Wissensstand befinden sich lediglich in Frankreich, Deutschland und in Bruck an der Mur in Österreich noch vergleichbare Badehäuser, alle anderen verfielen oder konnten in ihrer historischen Wertigkeit nicht erhalten werden. So auch die ehemaligen Badestuben des Mitterbades und Hinterbades (beide in Privatbesitz) in unserer Stadt.
Kennen Sie sich „dahoam“ aus? (Frage 14)
Kennen Sie sich „dahoam“ aus? (Frage 13)
LEADER-Projekte in der Zukunfts-Rundschau
Was macht ein uralter 15-er Steyr in einem Artikel über die Zukunft unserer Region?
Neue Projekte stehen für Veränderungen in der Zukunft. Deshalb freut es uns ganz besonders, dass bereits 23 Projekte eingereicht wurden. Sie werden, je nach Art des Projektes, zwischen 40 %, 60 % oder 80 % gefördert.



























