
Knappe Entscheidung im „dahoam aufblian Dorfduell“: Überackern gewinnt Seilziehen gegen St. Georgen am Fillmannsbach
Da war doch noch was: Nach einem nicht ganz eindeutigen Onlinevoting im Rahmen des „dahoam aufblian Dorfduells“ musste die Entscheidung zwischen Überackern und St. Georgen am Fillmannsbach auf traditionelle Innviertler Art fallen – ohne Maus und PC, dafür mit Muskelkraft, Teamgeist und einem kräftigen Zug am Seil.
Am 9. Mai 2026 war es schließlich so weit: Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein trafen sich die beiden Teams auf der Dorfwiese in Schwand im Innkreis. Damit war für neutralen Boden gesorgt, als das Team rund um Bürgermeister Michael Huber aus Überackern gegen das Team rund um Bürgermeister Gerhard Luger aus St. Georgen am Fillmannsbach antrat. Schwands Bürgermeisterin Daniela Probst übernahm die Rolle der Schiedsrichterin und sorgte für faire Bedingungen.
Ausgetragen wurde das Duell als „Best of 5“ mit Seitenwechsel – und spannender hätte es kaum sein können. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, feuerten sich gegenseitig an und lieferten den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern ein mitreißendes Kräftemessen. Runde um Runde blieb die Entscheidung offen, bis sich Überackern am Ende ganz knapp mit 3:2 durchsetzen konnte.
Damit ging der Sieg nach einem packenden und äußerst unterhaltsamen Bewerb an Überackern. Doch auch St. Georgen am Fillmannsbach zeigte vollen Einsatz und bewies, dass beim „dahoam aufblian Dorfduell“ neben dem sportlichen Ehrgeiz vor allem Zusammenhalt, Gemeinschaft und der Spaß im Vordergrund stehen.
Im Anschluss lud LEADER Oberinnviertel-Mattigtal alle Mitwirkenden zu einer gemeinsamen Jause ins Feuerwehrhaus ein. Ein großer Dank gilt dabei der Freiwilligen Feuerwehr Schwand, FF-Kommandant HBI Hannes Probst und für die herzliche Gastfreundschaft und die Unterstützung vor Ort.
Das Seilziehen auf neutralem Boden wurde so zu einem würdigen Abschluss einer besonderen Dorfduell-Entscheidung: spannend bis zum letzten Zug, fair ausgetragen und vor allem eine große Gaudi für alle Beteiligten.


















