Alle Beiträge von Horst Berger

INN Kurzfilmfestival

Die Stadt Braunau bietet eine Vielzahl von Orten, die filmästhetisch besonders interessant sind. Von älteren, rustikalen bis hin zu topmodernen Ecken, Gebäuden, Plätzen und Freizeitanlagen. Zahlreiche Schauplätze in dieser Region und als Kleinstadt seien sie schon öfters die ideale Kulisse für einige bekannte Filme gewesen (z.B. Die wilden Kerle). Im Bezirk Braunau sind viele internationale Künstler wie Robert Ortner, Peter Markowetz und Klaus Ranzenberger zu Hause. Mit diesem Projekt INN Kurzfilmfestival soll die Bezirksstadt nach außen geöffnet und präsentiert werden. Das Kurzfilmfestival ist ein wichtiger Eckpfeiler des Standortmarketings um die Stadt Braunau neu zu positionieren. Das Kurzfilmfestival soll eine Plattform für kulturellen Austausch und Dialog und ein Treffpunkt für junge Filmemacher/Innen sein.

Filmakademien und Regisseure werden eingeladen deutschsprachige Werke einzureichen. Die Filme werden im Diesel Kino präsentiert, da hier modernste technische Ausstattung vorhanden ist. Im Projekt integriert ist das Projekt „Film ab!“, ein Kinderprojekt, welches Kreativität und Medienkompetenz vermittelt.

Das Inn Kurzfilmfestival soll als jährlich wiederkehrende Veranstaltung die Medienkompetenz der TeilnehmerInnen und deren Umfeld stärken sowie nachhaltige Effekte für die heimische Wirtschaft und somit die Bevölkerung bescheren. Weiters wird durch den internationalen Charakter der Veranstaltung das kulturelle Image der Stadt Braunau am Inn gefördert und positiv beeinflusst.

 

Projektträger: Ngoma Mbodii
Aktionsfeld: Natürliche Ressourcen/Kulturelles Erbe
Fördersatz: 40%

Lernort Munderfing

Mit dem „Lernort Munderfing“ will die Gemeinde eine neue Form der Bürgerbeteiligung schaffen. Dabei sollen neue Rahmenbedingungen, Strukturen und Vorgehensweisen für die Bürgerbeteiligung in Munderfing entstehen und in einer Satzung festgehalten werden. Diese Kultur des kooperativen Miteinanders soll durch systemisches Konsensieren entstehen.

Vorab: Was ist systemisches Konsensieren?
Systemisches Konsensieren ist ein besonderer Weg der gemeinsamen Entscheidungsfindung oder Entscheidungsvorbereitung. Als „Konsensieren“ bezeichnen wir den kreativen Prozess der Suche nach der bestmöglichen Näherung an den Konsens, also nach der größtmöglichen Übereinstimmung unter Menschen. „Systemisch“ nennen wir den hier beschriebenen Prozess deshalb, weil er systembedingt zu einem konstruktiven und kooperativen Verhalten aller Beteiligten führt, ohne von ihrem guten Willen oder sonstigen Eigenschaften abhängig zu sein.

Zudem will die Gemeinde für alle Altersgruppen die bestmögliche Bildungsinfrastruktur schaffen. Eine Zukunftsstrategie zu den Themen „(Vor)Schulische Bildung“ sowie „Lebenslanges Lernen und Forschen“ soll erarbeitet werden.
Wie im „Zukunftsprofil Munderfing“ erwähnt, ist Bildung und Lernen für die Gemeinde ein wichtiges und vor allem lebenslanges Anliegen. Dieses Projekt ist als Grundlage für die weitere Entwicklung der Gemeinde im Bereich der Bürgerbeteiligung und Bildung zu sehen. Basierend auf dieses Projekt werden weitere Projekte folgen, welche jedoch erst (im Zuge dieses Projekts) definiert werden müssen.
Die Bürgerbeteiligung soll auf Grundlage der hier erarbeiteten Eckpfeiler in Zukunft in der Gemeinde angewandt werden.

 

Projektträger: Gemeinde Munderfing
Aktionsfeld: Gemeinwohl
Fördersatz: 80% (Querschnittsthema)

Hans Steininger

 Mit mehr als 750 Jahren Geschichte und Geschichten bietet Braunau ein breites Spektrum an historischen Personen, Ereignissen und Sehenswürdigkeiten. Als prominente Person der Historie, welche auch heute noch mit einer starken Präsenz in der Stadt vertreten ist, stellt der ehemalige Stadthauptmann Hans Steininger dar.

In Zusammenarbeit mit öffentlichen Medien wurde nach einer Person gesucht, die sich als die Figur Hans Steininger präsentieren möchte. Auch die Bevölkerung wurde miteingebunden, indem sie an der Entscheidung maßgeblich mitwirkte, wer denn Hans Steininger verkörpern soll. Nach diesem ersten Schritt wird nun durch offizielle und inoffizielle Auftritte die Figur Hans Steininger präsentiert, sowohl medial als auch in Person vor Ort.

Das Projekt bezweckt eine höhere, positive Präsenz in öffentlichen Medien für die Stadt Braunau und ihre Region. Durch User generierte, kostenfreie Content werden neben der positiven Imagebildung auch eine Steigerung der Gästefrequenz und somit auch einem gesteigerten Umsatz für den Bezirk erzielt.

Die Geschichte ist da, sie muss nur noch zum Leben erweckt werden.

 

Projektträger: Tourismusverband Braunau
Aktionsfeld: Wertschöpfung
Fördersatz: 60%

Radregion Seenland

Auszug Radkarte Das Seenland verfügt über ein dichtes Straßennetz, das sich als Radwegenetz anbietet. Ohne dementsprechende Beschilderung ist es aber für ortsunkundige Personen unmöglich eine länderübergreifende Radroute zu planen und zu realisieren.
Mit dem Projekt soll die Wirtschaft und der Tourismus im Salzburger Flachgau und im Bezirk Braunau angekurbelt werden. Schulen werden zur Abhaltung von Projekttagen eingeladen, sodass Schüler und Lehrer in die Region geholt und dadurch eine Erhöhung der Auslastung der Gästebetten sowie eine nachhaltige Werbung für die Region erreicht wird. In der Region gibt es die Möglichkeit in den Strandbädern zu schwimmen, zu surfen, auf stand up boards zu paddeln, zu reiten, Tennis zu spielen, Rad zu fahren – Fahrradverleih in der Nähe – und viele andere sportliche Aktivitäten zu betreiben. Die Stadt Salzburg und Braunau sind ebenfalls gut erreichbar.
Die Beschilderung des ca. 700 km langen länderübergreifenden Radwegenetzes mit einem Infopoint in Lochen am See und die Bewerbung an Schulen sollen Gäste und Einheimische motivieren, die Radwege zu nutzen und die Region per Rad kennen zu lernen sowie das Sportangebot zu nutzen.

Projektträger: ARGE Seenland
Aktionsfeld: Wertschöpfung
Fördersatz: 60%